Pff.ffers-Bad.
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Unterhaltungen. Ruheplätze. In demBadhanse selbst giebt es keine Unterhaltung fürdie Gäste, als: In den langen Gängen beyRegen-wetter zu spazieren. Das einzige Billiard , welchesliier war , ist unbrauchbar geworden , seitdem diefranzösischen Soldaten das grüne' Tuch abgesclmit-ten und sich damit bekleidet haben. Vor demgrofsen Badhause giebt es eine Terrasse , wo man50-60 Schritte auf ebnem Boden spazieren kann:sonst mufs man stets und auf einem Übeln äusserstschlecht unterhaltnen Wege steigen, obgleich essehr leicht wäre, die Wege und andre Anlagenrecht gut zu machen, weil das Gebirge ein zer-reiblicher Schiefer ist. — Angenehme Sitzplätzenahe bey dem Hause sind : 1) Das Käuzlein (kleineKanzel). 2) Etwas höher die Anlage des Italie-ners , welcher im Bade Galanteriewaaren verkauft.3) Acht Minuten weiter rechts die Solitiide. 4)Jenseits der Tamin- Brücke unter dem Felsenge-wölbe, wo das Heilwasser in Flaschen zum Ver-senden gefüllt wird. Dieser Platz ist bey Sonnen-licht nach dem Mittagessen überaus malerisch ;
Bädern, mit zweckmäfsiger Aufmerksamkeit, zur Be-quemlichkeit und Zufriedenheit der Kurgaste geführt,so könnte die Abtey zuverläfsig beständig auf einegrofse Menge von wohlhabenden ln- und Ausländernrechnen , welche gegen ihre Gebrechen und Krank-heiten hier Heilung suchen würden , und dadurch ihreEinkünfte ans diesem Btde weit höher bringen. Ver-pachtung auf ao-50 Jahre wäre das befste Mittel,dem Bade alle die Verbesserungen zu verschaffen,welche es verdient; denn für einen solchen Zeitraumwürde der Pächter gern ansehnliche Summen daraufverwenden, in der gewissen Hortung, seine Auslagenmit reichlichen Zinsen wieder erhalten zu können.