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Franz Xavier Veigl ... Gründliche Nachrichten über die Verfassung der Landschaft von Maynas in Süd-Amerika bis zum Jahre 1768 : nebst des Herrn P. Anselm Eckarts Zusätze zu Pedro Cudenas Beschreibung der Länder von Brasilien
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128
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gen das Gebürge gelegene Lander niemals auSge,breiter hatten. Man hat die Mißionarien vonMaynas ein und anderSmal beym spanischen Hofeangegeben, daß sie den Gesehen von Indien zu-wider, diese, und nicht lieber die spanische, unterihre Neugläubkge eingeführet. Aber warum hatman doch nicht auch zugleich alle Unterkönige, al,le Präsidenten, Landpsieger und weltliche Obrig-keiten gerichtlich aufgefordert? Das Verbrechen,wenn doch eines da wäre, fällt ja vielmehr aufsie; weil sie diese Sprache in den so grossen Rel,chen von Quito und Peru insgemein laufen lastsen, wo doch so viele tausend Spanier, oder vonihrem Geblüts abstammende, in der ganzen Land,schaft von Maynas aber nur selten ein oder an,derer Spanier zu finden ist. Kurz, allerseitsan den Gränzen der Mißlon redet das gemeineVolk die Nllgasprache / und aus dem Umgängemit selbigem haben auch die von Maynas leichterdiese, als die spanische, begriffen und sich angewöhnt.Dem ungeachc lassen sich doch auch einige dersel,ben kundige finden. Uebrigens hangen alle sofest an ihrer Muttersprache, daß sie die peruank,sche nur mir dem Mißionar und mit Fremdlingenreden wollen, unter sich aber ihre eigene pflegen,wenn auch die ganze Nation nur auf wenige Fa»milien schon zusammen gegangen ist. Sie zugewinnen, ist nichts mächtiger, als wenn sie einFremdling in ihrer eigenen Sprache, obschon sehrmangelhaft, anredet. Die Peruanersprache unter

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