Viele Jndier haben da und dort auf ihremFelde auch eine Frucht, die an jeder herrlichenTafel aufrretren dürfte, sonst Murucvya, beyden Spaniern Gkünadilla genannt, wegen eini,ger Ähnlichkeit mir dem Granatapfel; wiewohlsie, wie dieser, kein Krönlein trägt, und auchsonst an der Schale unterschieden ist. a) Man,cherley Gattungen derselben giebt es in Amerika.In der Landichaft von Maynas kennet man dochdie einzige, mir ganz runder, glatter Schaale,in Größe einer Pomeranze. Sie ist nicht beug-sam, sondern vielmehr gebrechlich, wie ein Ey,anfangs grün imc vielen weiften kleinen Tüpfel-chen, und ist sonst schön Goldfarb. Zn dieserSchaale ist die Frucht mit ganz dünnen Häurleindreyfach in die lange abgetheilt, und besteht ineiner Menge ganz kleiner schwarzer Körnlein, diedurch dünne Faserlein gegen die Mitte zusammen,hangen; jedes aber ist auf Art der Granatkörnermir einem wässerichlen, abersüssen und lieblichenFleische überzogen. So wie sie sind, schlürfetman sie aus der Schale, wie ein weiches Ey,Sie ist Gesunden und Kranken eine lehr anständi,ge Erquickung, kühler die Hitze, und benimmtdem Magen die unmäßige Scharfe, Ihr Sten«gel, an den sie ansetzt, gleicht dem Eppich, oderBaumepheu, sowohl in der Gestalt, als in dem,daß er mit Beyhülfe gewisser kräußlichter Faser«K 5 lein
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