r?8
genannt. *) Es möchte wohl, wenn seine Ei,genschaften besser bekannt wären, verschiedeneNutzbarkeiten bringen. Bisher hat man es nurals ein Pflaster aufgestrichen, die schädlichen Flüs,sigkeiten von mancherley Theilen des Hauptes,als Zähnen, Augen, Ohren, hinweg zu ziehen,' oder die Erhärtungen der Leber und des MilzeSaufzulösen, oder auch die Zeitigung einiger Ge,schwüre, die nicht ausbrechen konnten, zu beför,dern.
Dra« Einige Bäume, sonst von schön weißem Hol,chenblut wo man sie anhauet, triefen einen sonst sehrklebrichten, aber wie frisches Blut rothen Saft,der auch sowohl die Haut, als das Gewand, woetwann einige Tröpfchen hingespritzet, roth fär,bet. Vermuthlich ist dieses das schon sonst inden Apotheken bekannte Drachenblut; weil aber
damit
werde. Dieses versicherte ihn auch dereben in Paris anwesende jüngere Herr vonLlNNe, und versprach, ihm des Erfinders Auf.satz zu übersenden, woran ihn aber sein früh.zeitiger Tod hinderte. Das Harz der Wurzelder Lkon 6 riI 1 a iuncea Tr»». kommt auch demCautschu sehr nahe. Herr Tiberio Cavall»machte im zweyten Theile des Jahres 1781der philosophischen Transactionen, die Methodedes Herrn Wmch, Apothekers in London, be.kannt, das Federharz durch den aufs feinstepräparirlcn Virrioläther aufzulösen. M.
*) t?/«/. L. X. 298.