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Flohartig, aber so klein, daß man es mit freyemAuge kaum bemerkt, doch viel schlimmer, als uu»sere Flöhe, weil es sich mit Blutsaugen nicht be,gnügr, sondern sich in die Haur ganz hineinbringt,ohne daß man eS vorher sonderlich merket, alsbis es darrnn schon versenket ist. Da muß manschon das veranlaßte ängstliche Jucken, weil eSmit Reiben oder Krähen nur noch schwierigerwird, bis auf den andern oder dritten Tag mitGeduld ertragen, und die Ntgua indessen so an,wachsen lassen, daß man sie besser inS Auge fastsen, und ganz, ohne den Kopf ihr abzureiffen,heraus bringen möge. Denn ihr Stachel ist sobößartkg, daß wenn er vom Leibe abgerissen, inder Haut stecken bleibt, mit mit einem schmerz»haften Geschwüre lang und viel zu leiden bekommt.Die Art, sie heraus zu bringen, ist, daß man dieHaut da, wo das Aeuglein ist. mir einer Nadel»spitze sachte aufkratzet, bis die Ntgua sich zeigt;alsdann schabt man sie ganz unverletzt heraus,und streut ein wenig Asche vom Rauchtaback dar,auf, der juckenden Geschwulst vorzubauen, wel-che sonst immerzu zu erfolgen pflegt. Wenn manaber die Nigua über drey Tage innerhalb derHaut verabsäumet, so wird sie schon so groß, alseine Linse, legt indessen eine Menge Eyerlein, dieinnerhalb der Haut bald belebt, und ausgebrütet,sich weit umher Platz machen, neue Familienund Haushaltungen zu stiften, mir größterUnruhe und Verlegenheit des nachläßigm Besiz,
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