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sione, scheint mir nicht genug gewürdigt zu sein. Und wenn auch Arago in seinemAnnuaire d. J. 1842 für Fabricius aufgetreten ist, so wird doch noch vielfach Scheinerals Entdecker genannt, namentlich auch in der neuesten Ausgabe von Mädler’s AstronomieS. 124; weshalb ich einiges Nähere mittheilen will. Der Jesuit Scheiner , der seine in denJahren 1611 und 1612 erschienenen Briefe nicht wie die späteren Werke unter seinem Namen„Christophorus Scheiner Societatis lesu, in alma alque Catholica Ingolstadiensi Academia, sa-crae linguae alque matheseos professor Ordinarius,“ sondern anonym als „Apelles latens posttabulam“ herausgegeben, hat seinem ersten Briefe d. d. 12. Nov. 1611 gemäss den imOctober d. J. 1611 gesehenen Sonnenflecken grössere Aufmerksamkeit gewidmet, währender sich nur erinnert, sie schon im April gesehen zu haben. Fabricius dagegen, dessenSchrift das Dalum des 13. Juni 1611 trägt, spricht schon seine volle Ueberzeugung vonder Axendrehung der Sonne aus, anknüpfend an die Worte: nonnulli suspicabuntur corporissolaris in loco suo convcrsionem. Wenn er ferner sagt: Id vero non ex unica saltemrevolutione persuadere mihi potui nec volui, ne me atque alios deciperem, sed ex aliquotsequentibus, quas ab anni hujus initio ad hoc usque tempus non tantum ego solusnotavi, sed alii etiarn mecum ad eonciliandam huic rei fidem, — so kann wohl kein Zweifeldarüber obwalten, dass Fabricius mit der Angabe, schon zu Anfang d. J. 1611 die Son-nenflecken untersucht zu haben, vollen Glauben verdient. Er würde seine Beobachtungenauch schon früher veröffentlicht haben, wenn nicht die bemerkte, von einem Tage zumandern eintretende Verschiedenheit in den Abständen je zweier Flecke, die auf der Mitteder Scheibe schnellere Bewegung jedes Flecks und die mit dem Weiterrücken verbundeneVeränderung der Gestalt die Verzögerung veranlasst hätte. Während nun Scheiner inseinen Briefen und Andere noch später die Sonnenflecken nicht als auf der Oberfläche derSonne befindlich, sondern als vorüberziehende Körper betrachteten, was gerade im Wider-spruch mit obiger durchaus richtigen Wahrnehmung steht, — so leitet Fabricius ebendiese Erscheinungen mit voller Klarheit aus der Kugelgestalt der Sonne her. Ich werdeauch hierüber noch seine Worte miltheilen. Videbam maculas non easdem perpetuo interse distantias exacte relinere, neque eadem motus concitatione per discum solis ferri, sedin medio velociores, ad marginem tardiores esse: deinde maculae eain quam habebantin medio solis orbe faciein, amittebant plerumque in exlremilatibus. — Cum ex observatisveresimile sit, maculas in corpore solis inhaerere, quod sphaericuin rotunduin et solidumost, non possunt eandem motus, figurae et distantiae habere rationem. In medio enim°rbe moventur maculae in linea visui quasi parallela: quando vero ad extremitates abitu—riunt, moventur in linea a visu obliqua et sic multae nutfionis partes in linea obliquiorecoeunt, proinde remissior motus apparet. Idem judicandum de varia earunttem figura di-