Das Bischofskren; der Lehen.
An der Straße nach Betzenhansen steht bei einermächtigen Linde ein uraltes Kreuz von rotem Sandstein, ander Stelle, wo 1299 Bischof Conrad von Lichtenberg erschlagenwurde. Früher war es in den Altar einer Kapelle einge-mauert. Eine Menge Kinderkäppchen hingen hier als Weihe-gaben, denn viele Wallfahrer, besonders aus dem Elsaß,pilgerten hierher, um den Heiligen, der hier beerdigt sein sollte,um seinen Beistand in Kindesnöten und Kinderkrankheiten zubitten. Deshalb wurde die Kapelle, um dem Aberglauben zu
steuern, ab-getragen, unddas Kreuzward au dieKirchenwnnddes benach-bartenPsarr-dorfes Lehenversetzt, vonwo es jedochbald wiederan seine ur-
Geschichte Freiburgs errichtet ward, ist es schutzlos dem Wetterpreisgegeben, denn leider ist auch trotz der Mahnung Schreibersnichts für die Erhaltung des Kreuzes geschehen.
Schreiber in Schönhitt, Burgen u.s.w. Badens. S. 654. f.
Siehe Breisgausagen S. 37.
ZZischofskreuz.
sprünglicheStclleznriick-kehrte. Hiersteht es nunim Freien,und obwohles doch zurErinnerungan eines derdenkwürdig-sten Ereig-nisse in der
Teufel helfendem: Bau der Eisenbahn.
Als im Jahre 1844 die Eisenbahn bei Zühringen ge-baut ward, sahen zwei unschuldige Kinder während des Mittag-essens der Arbeiter zwei Teufel mit Geisfüßen und Hörnernemsig an der Bahn schaffen. Sogleich holten sie einigeArbeiter herbei; allein dieselben konnten die bösen Geister nicht
wahrnehmen. B. Baad cr, Bolkssagen 1859 Nr SS.