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Oberamdmann glnegd, öb er e nas Füüdle haig, un wäns'Füüdl nas gsii feig, se hmge si heerbschde chöne.
HaaS, Volkstümliches §. 7. (Alemannia XXV.)
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Der Hausgeist Ruedy
Acit 120 Jahren ist das Pfarrhaus zu Obereggcnenerbaut. Das alte stand nicht auf diesem Platze, sondern indem Garten, den man jetzt den Riidy-Garten heißt. DerPfarrer, der im alten Hause wohnte, hatte viele Jahre langkeine Ruhe vor einem Hausgeist, der darin auf allerlei Weisesein Wesen trieb, so daß der Pfarrer oftmals bei dem Abtvon St. Blasien, dem die Pfarrei zustand, sich beklagte undeine andere Wohnung haben wollte. Der Abt gab ihm aberkein Gehör, und so baute sich der Pfarrer endlich ein eigenesHaus, um den Geist los zu werden. Das geschah auch, dennder Geist zog nicht in das neue Hans ein. Als der Pfarrertot war, kaufte ver Abt das neue Haus der Witwe ab, ließdas alte niederreißen und aus dem Platze einen Garten machen,den man von dem Geiste den Rüdy-Garten hieß.
Die Leute nannten nämlich den Geist Rüdy (Rudolf);es war ein Kapuziner, der die Hansleute oft neckte, und sichin allerlei Gestalten verwandeln konnte. Oft erschien er alsKnecht, und wenn er eine Arbeit verrichtete, so war es immersehr gut gethan. Die Dienstboten wußten, daß ihnen, besonderszur Erntezeit, Rüdy allzeit behilflich war, wenn sie die Früchtein die Scheuer brachten, wo er die Garben ihnen abnahm.Er trug Holz und Wasser, und man hätte sich über ihn nichtbeklagt, wenn er nicht durch seine vielfachen Neckereien dieLeute zu arg erschreckt hätte. Wenn zuweilen die Pfarreraus der Nachbarschaft ihren Amtsbruder in Obereggenen be-suchten, so sahen sie ihn zum Taubenschlag heraus schauenund fanden ihn zugleich leibhaftig im Hofe stehen, denn Riidyhatte seine Gestalt im Taubenschlage angenommen. Wenndas Gesinde zu Nacht aß, so fing Rüdy manchmal an, das