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bürg besuchte. Daselbst erhielt er in 1682 den Dok-torgrad und gab bei diesem Anlast eine Dissertation„äs ssrrituts" in den Druk. Bald hernach machtecr als Hofmeister mit einigen jungen Leuten vonAdel eine Reise durch Frankreich und Italien .Bon dieser Reise legte er den 18. März 1685 vordem Magistrat seiuer Vaterstadt Bericht ab undwurde mit 25V fl. beschenkt. Echo» lange nämlichwar es in S. Gallen Uebung, dast die OberkcitJünglinge», die sich, zu künftigem Dienste desVaterlandes, aus Hochschule» oder aus Reisen be-gaben, Reisegeld vorsteckte, bisweilen auch schenkte,»der ihnen bei ihrer Nükkehr einige Vergütungleistete.
Schon in 1683 ward Hochrcutiner Kanzlei-Ad-junkt »nd wurde bald in öffentlichen Geschäftenund Sendungen verschiedener Art gebraucht. NachSitte seiner Vorfahren und als Man» von Bil-dung hielt cr sich zur Gesellschaft der Nothvcststci-»er») und liest sich in 1686 in das collsxium tüso-Ivxieum aufnehmen, in welchem philosophische undtheologische Gegenstände in disputatorischer Form
») Nrsvriinglich die Genossenschaft des hiesigenAdelS, zu der aber später auch den Honora-tioren aus dem Bnrgerstand der Zutritt geöff-net wurde.