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gerliche und häusliche Lage »och kläglichere Aenßc,rungcn. ÖbFücßli vielleicht auch hier die Schattenzu stark auftrug?« — Kaum! denn die FcistscheBiographie liefert uns Anckdötchcn, die Unwillenerregen und auf dasjenige schließen lassen, wasder Verfasser, aus Niikstcht auf damals noch Le-bende oder deren Verwandte, nur fchr lcifc andeu-tete. Auch lagt uns eine gleichzeitige Handschrift,daß WcgclinS Gattin der Licdeshändcl mit einigenjungen Leuten nur allzusicher verdächtig gewesensei.')
In solcher Lage der Dinge mußte unserm We-geiln, wenn er sich auch noch so sehr mit sich selbst,u trösten vermögt-, ei» Ruf nach Berlin , in Ab-ficht dessen feine Gesinnung erforscht wurde, nursehr erwünscht kommen. Preußens großer Fried-rich errichtete in 1765 daselbst eine NittcrakadcmielMilirärschule für Adelige). Der vielthätige Bod-mcr hatte seinem Freunde, dem berühmten Sulzerin Berlin , den der König in dieser Angelegenheitzu Rathe zog, unfern Wegeiln zu einer Stelle andem neuen Institut empfohlen. Sulzer hatte leztcrn
») S. die von Leon. Huber, V. v. m.. verfaßteAbschrift der in den.Händen des Stadtkavitelsbefindliche» »Biographie aller Herrn Prediger»In S. Gallen."