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Erster Band.
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NVa G SMUTQtiiclie römische Streitkräfte in Aquitanien und imTrigen Gallien an sich 1 und bemächtigte sich des ganzenLandes bis zu den Alpen 2 , indem er die eingedrungenenBarbaren in einer gewaltigen Schlacht mit grossem Verlustein die Flucht schlug (freilich ohne den Sieg zur Vernichtungder Feinde zu benutzen ) 3 und die Eheingrenze, wie auch,

171 f., Pallmann I. 256. 328 und Sievevs S. 465 f. Pallman setzt die Er-hebung sämmtlicher drei Usurpatoren irrig in’s J. 407. Bei Orosius a. 0.: Con-stantinus ex inftma militia (dagegen Proeop a. 0. ovx mpcivr]g «yijp)propter solam spem (so auch Bern. HS. 128) nominis et sine merito vir-tutis eligitu ri ist aus einer von hier entnommenen Interpolation bei Prosper•A-qnit. a. 407 , die in HSS. bei Pontacus Not. in Prosp. col. 773 und heiMarianus Seot, a. 407 fehlt, speciem für spem zu schreiben, welches letz-te auch Beda HEA. I, 11, Hist. mise. XIII. 92. b. A. und FreculfQhron. II, 5, 6 haben; ebenso Petavius I, 6 , 12 . Basnage will verkehrtProsper Aquit. aus Beda emendieren, und Bösler S. 206 weiss nicht, obProsper — er sagt nachlässig: Tiro — aus Orosius, oder dieser und Bedaaus Prosper zu bessern seien. Bosenstein a. 0 . S. 171 N. 1 vergleichtOrosius nach der Yulgärschreibung mit Sozomenus HE. IX, 9 : Kmvarav-Ttvov XfiQorovovaiv, oit)9-^vt(s xa&OTt, ravTrjv tlye rfjv TiQoarjyoQi'uv v.alßeßuiws ciizov v-au.Tvfi(iv rrjs ßaOtUlag. Hehrigens ist im Folgenden beiOrosius aus Hist. misc. a. 0. quam augmento nach detrimento magis rei-Publicae fuit beizusetzen.

1) Bornhak S. 174 lässt Constantinus Gallien von Spanien aus beun-ru higen ( s ; c ) und entstellt auch die Folgeereignisse.

2) Olympiodorus fr. 12 = Sozomenus HE. IX, 11 und Zosimus VI, 2 ,dieser mit einem von Valesius NG. S. 233 und Bosenstein in FDG. I. 172^rügten geographischen Irrthume, wodurch Bononia (Boulogne) der Ger-mania II zugetheilt wird; Hermannus Contr. a. 407 : Constantinus tyrannusGullias occupat.

3) Zosimus VI, 2 . Die Bedenken von Bosenstein in FDG. I. 183> 1 , Pallmann I. 257 N. 2 und Sievers S. 466 über Zosimus VI, 3.

mpo? ov (X(i}V(JtuttT>'ov) v a/Jjg xo.nitoäg ytvouf-'vtjg 11 . s. w. sind nachUnserer Auffassung des Textes , welche auch die Troyas I, 2. 918, unbe-gründet. Nach Huschberg S. 419 f. griff Coustantin die Barbaren erstdann an, als sie die mit ihnen geschlossenen Verträge brachen; er miss-braucht hiefür Orosius VII, 40: ibi (in Galliis) saepe a barbaris iucertisidederibus illusus, detrimento magis reipublicae fuit, eine Beschuldigung,^ühe unbewiesen und durch den nächsten Verlauf der gallischen Ange-legenheiten nicht gerechtfertigt ist. Pallmann I. 257 lässt Constantindle Barbaren als freie Bundesvölker behandeln und dadurch zur Buhebri ngen.