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dionen 1 noch im J. 435 im nördlichen, am linken Ufer desMittelrheins gelegenen Theile der Germania I oder in dernachmaligen Rheinpfalz angesiedelt 2 .
Damals nemlich 3 lehnten sich dieselben unter dem König®Gundicar (Gundahar, Günther) gegen die römische Oberhoheitauf und suchten ihre Niederlassung in der Germania I durchEroberung von Nachbarland zu erweitern, sei es dass ihr®Wohnsitze bei zunehmender Yolkszahl ihnen zu enge wur-den 4 , oder dass sie das Beispiel der eroberungslustig® 11Franken befolgten 5 . Die Unternehmung galt dem belgische 11
Niederlassung der Burgundionen in der Germania I fand bereits i®J. 413 statt (S. 309 ff.) und umfasste deren nördlichen Theil mit Mai 112 ’Worms und Speier (S. 329); der südliche Theil der Germania I mit Stra sß "bürg ( Unter - Eisass) gehörte den Burgundionen damals so wenig als dasheutige Ober-Elsass, welches grösstentheils zur Maxima Sequanorum zählt®»die erst weit später, doch mit Ausschluss des Ober-Elsasses, burgundioni sC ^wurde. Im gleichen geographischen Irrthume, wie Zumpt, ist schon Tiu*II. 9, der überdies zwischen 412 und 417 auch in der Maxima Sequanoru®»in Bourgogne, in der Branche - Comte und der Westschweiz (wie w CIinletztere zwei Länder nicht zur Maxima Sequanorum gehört hätten) B ur ’gundionen annimmt. Ebenfalls unrichtig lautet es bei A. Reumont Ges®kd. St. Rom I. 865: a. 419 Burgundionen und Franken vom Ober-Niederrhein.
1) Nicht andere Schaaren derselben, wie Schmitt I. 134 will, der d®Maxima Sequanorum schon im J. 407 oder 413 von Burgundionensetzt glaubt.
2) FHMüller I. 343.
3) Nicht unmittelbar nach ihrer ersten Niederlassung, wie GiesebrcI. 60 erzählt.
4) JvMüller I. 89.
5) Nach einer bei Fauriel I. 189 stillschweigend benutzten Vermuthu 11 ?von Mezeray Atrege chronol. de l’hist. de Fr. IV, 6 hätten die Burg un "dionen im Einverständnisse mit den im J. 435 unter Tibatos Leit un ®
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her geschehenen Andrang der Hunnen oder germanische Raubsucht a J sUrsache der Bewegung der Burgundionen. JvMüller a. 0. meint» d®Treue derselben sei beim Vordringen der Franken nach Gallien zweite^ 19geworden. Matile S. 4, Ilisely in MDR. IX. 3 und Crousaz S. 6 lasSC 'Jdie Burgundionen in ihren Wohnsitzen beunruhigt werden (von wem?) 09darum weiter in Gallien Vordringen. Bethmann GRC. I. 141 spricht v ° 11einem räuberischen Einfalle der Burgundionen.
be-
lebt
aufgestandenen Bagauden Armoricas (s. ob. S. 308 N. 2) und von