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Klöster zu Grigny; spätere Namen des Stadtgebietesvon Yienne.
- In der Diöcese von Vienne, und zwar in dem jenseitsder Rhone gelegenen Theilc derselben befanden sieh schonim fünften Jahrhundert die grinincensischen Klöster * 1 . Die-selben lagen in der Gegend von Grigny, am rechten Rhone-ufer, drei Lieues unterhalb Lyon, Vienne nordwestlichgegenüber; im Nachbarflecken Sancta Columba war wenigstensin späterer Zeit ein gleichnamiges Frauenkloster; erstereKlöster sollen 400 Mönche, letzteres 40 Nonnen befassthaben 2 .
Das Stadtgebiet von Vienne, in römischer Zeit die eivitasViennensiüm, ist im Mittelalter (von der Burgundionenzeither) der pagus Viennensis, später das Viennois imBas-Dauphine, mit den Städten Vienne und St.-Romain-en-Viennois, cant. de Vaison (Vaucluse) 3 .
Genf,
Hauptstadt während der sapaudischen Niederlassung;spätere Bedeutung der Stadt.
Allem Anscheine nach ist Genf, die zweite Stadt derViennensis, während der Ansiedlung der Burgundionen inSapaudien Hauptstadt ihres dortigen Reiches und somit Gun-deuchs Residenz gewesen (S. ) 4 . Später wenigstens, nach
der burgundionischen Besitznahme der Lugdunensis I, findenwir Chilperich, Gundeuchs Bruder, als König Burgundiens zu
Burgundionen adoptierte Kunst sich darin gefiel, das keltische Badsymbolder Sonne auf Christus, als Sonne der Gerechtigkeit, zu aceommodieren(I. 233 f.).
1) Nach der Regel von Lerins, wie Lecointe meint, eher aber mReigener Regel, wie Mabillon dafürhält (I. 169 N. 3). "Was HLFr. II- 36über classisehe Studien der grinincensischen Mönche anmerkt, beruht aufschwachen Füssen.
2) Chorier IX, 18, nach Vita S. Clari, AA. SS. Boll. 1. Jan.
3) Gudrard im All. 1837 S. 14G.
4) Baudot S. 8 lässt Gundobad seine Residenz in Genf aufschlagenund daraus die Hauptstadt des Reiches machen, dessen Regierungssitzspäter durch seinen Nachfolger nach Lyon verlegt worden sei. Er ver-wechselt aber hierbei offenbar Gundeuch mit Gundobad.