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Abucini, zwar nicht am Doubs, sondern an der Saöne, heut-zutage Port-sur-Saöne (S. 348) \ Pie Saöne wird vom Cos-roographen ebendaselbst als Fluss liurgundiens und als Zu-fluss der Rhone mit dem Doppelnamen Saganna und Arabbezeichnet: Saganna ist der verdorbene spätere Name fürSaueonna 2 ; Arab ist verschrieben statt Arar; denn so oderAraris hiess anfänglich der Fluss 3 . Den aus Castoriusgeschöpften, späteren Angaben des Cosmographen folgt Spru-n er 4 , indem er Burgundien nördlich bis in das Quellgebietfler Saöne und an den Südhang der Vogesen ausdehnt.
Die Gegend von Basel alamannisch.
In Betreff der Civitas Basiliensium und des Ca-strum Rauracense ist viel, aber meist mit leeren Grün-den gestritten worden, ob sie zu Alamannien oder zu Burgun-dien gehört habeii Es ist aber vorerst undenkbar, dass die
'l'iodurum beim Cosmogr. IV, 26, als Bizantia Mandroda in Alamannien undtV, 27 als Busuntius Mandroda in Burgundicn, aus einem Copiaturfebler«'klären. Nach Mommsen a. 0. S. 115 haben nemlich die zwei verschiede-nen Gewährsmänner des Cosmographen nicht existiert, und hat dieser ein-fach eine Karte ahgesehrieben. Binding I. 308 nimmt dagegen an, dert'osmograph habe zwei Karten benutzt, eine von Alamannien und eine vonBurgundien.
1) Pinder und Parthey halten mit Porcheron Portin irrig für Porren-tr uy; dieses heisst urkundlich Pons Ragentrudis, s. Trouillat I. 35. liebereine angebliche Abtretung von Porrentruy und Montbdliard, welche im J.5 °0 von Seite Gundobads an Chlodwig soll geschehen sein, s. S. 32 Not.Bingins S. 225, von welchem Daguet diese Angabe hat, nimmt eine nach-herige Wiedereroberung an.
2) Bücking II. 809 denkt irrig an die Seine; s. oben S. 61 N. 2,Ukert II, 2. 134, Pinder und Parthey zum Cosmogr. Ravenn. S. 242 undJ acobs S. 86, der aus Fredegar Epit. c. 42 die ebenfalls verdorbene Na-«eusform Saogonna citiert.
3) Valesius NG. S. 34 f. und Ukert II, 2. 134.
P HGHA. Taf. 3: Europa im Anf. d. 6. Jahrh.; vgl. FIIMüller I.4 °8, der sich auf Zeuss S. 318. 470 beruft.
5) Die Eitteratur bei Ochs I. 118 ff. und. Belloguet S. 180 ff. Ochsa -0. entscheidet sich nach Mascou II. 14 und Schöpflin AI. I. 176 (258f.wi dersprechend) für Ersteres, setzt übrigens S. 124 die alamannisehe Oecupa-hon nur um wenige Jahre zu spät, 476 statt 472. Belloguet S. 182, Rett-^erg I. 256 f., Dey MFrib. IV. 72, Gelpke I. 291 (wo von den alaman-