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Die Gründung der zwei neuen Königreiche Durgundien(879 und 888); das vereinigte Königreich Burgundien(seit 9 34) und dessen Uebergang an das deutscheDeich (1033)*.
Die Schicksale Burgund, lens während, der Dauer desgrossen Frankenreiches Carls des Grossen, sowie im Zeit-räume der Reiclistheilungen seiner Hachfolger bei Seite las-send, da Burgundien zuerst im grossen Ganzen des Reichesverschwimmt, dann in den grosser» Theilen desselben ver-strickt ist 1 2 und einstweilen keinerlei TTnabhängigkeitsbestre-bungen zeigt, gehen wir sogleich auf die nächste Folgezeitüber, in welcher hei zunehmendem Verfalle der Macht derCarolinger die verschiedenen, bisher unter fränkischer Herr-schaft gestandenen Völkerschaften, geleitet von ihren Häup-tern, sich von allen Seiten wider dieselbe erhoben und ihreSelbstständigkeit wieder zu gewinnen suchten. In dieser Zeitwar es ein successives Wiederaufleben der einstigen Selbst-
1) Ygl. D’Anville und FHMüller, eitiert oben S. 468 N. 6, Bello-guet S. 209 — 213, Schmith: De burgundiske Kiger, im Programm derKathedralschule zu Aalborg, Aalb. 1859, S. 18—21 und Blanchet Mein,s. 1. monnaies lies rois de la Bourgogne transjurane, in ZAM. XI, 3. —■Culturhlstorisches über die Burgundionen und Burgundien in diesem Zeit-räume I. 64. 70 (Liudprand). 178 (der hier eitierte JvMüller I. 254, demauch Vögelin-Escher I. 41 folgt, schöpft z. Thl. aus Bochat I. 274).Wie das in merovingischer Zeit in Burgundien gestiftete Kloster l.uxeuileine Pflanzstätte von Klöstern und der von ihnen gepflegten Cultur gewe-sen (S. 476), so war dies jetzt der Pall mit dem im J. 910 gegründetenBenedictiner - Kloster Cluni bei Mäcon, das überdies für Deform schonbestehender Klöster, sowie für Ausbreitung der Hierarchie mächtig wirkte.Der Chronist Glaber war ein Benedictiner von Cluni. In der Westschweizwar Königin Bertha, Gemahlin Rudolfs II, für kirchliche Stiftungen, fürBandesschutz und für Landöeonomic thätig (JvMüller I. 251. 252 f. 255 f.,Gelpke II. 31. 201 ff. 216 und Forel S. Hilf.). Zu Ende obiger Periodeund später lebte, aus dem transjuranischen Burgundien gebürtig, derDichter und Chronist Wippo (Mille II. 292 ff.). Hiernach'Gelpke II. 572zu ergänzen.
2) Die Quellen hierüber bei Ford S. 21 z. J. 843, S. 22 z. J. 856,s. 23 z, J. 859, S. 25 z. J. 870 und im KG. S. 27 z. J. 839, S. 28 z. J.«43, 855 — 858, 859, S. 29 z. J. 870; vgl. Belloguct S. 198 — 209 undSchmith a. 0 . S. 17 f.