25
„Behusung, darzu 100 Pfund Pfennige, 12 Miitt Dinkel und 12 Mütt Ha-„fer zum Frouvasten zu bezallen, und wöllind allso In by dieser Be-„stallung, alls lang er sich woll und erlich halltet und uns geuellig ist,„blyben lassen.“
1Ö46 5. Juni. (T. Spruchb. N. N. 524.) Christofforus Christenner zum Stadt-arzt ernannt. Jährliche Besoldung 60 Gulden, 6 Saum Wein, 20 MüttDinkel, 12 Fuder Holz und Behausung.
1547 Decbr. (Rathsm. 302. 109.
Zu Aufsehern über das ^Pulverisiren der Gewürze und den Verkaufderselben bestellt: Hans Wyss und Jakob Schwytzer.
1547 21. März. (Kathsm. 300, pag. 80.)
Zwei Ausgescbosseue werden beauftragt, mit den Aerzten die „ a p o -thequen“ zu besichtigen. Die Apotheker sollen beeidigt werden,kein Gift zu geben, „das sy nit quid pro quo austheiltind, Ein jeder„sich aller nothwendigen Dingen nach nodtturfft versechen mit krütren,„wurtzlen u. s. f., der Apotheken trülich wartind, nit z’tür gebind,„Laxativa nit an der Doctoren bevelch vsstheillen.“
1549 Decbr. (Eathsm, 310, pag. 277.)
Es wird beiläufig einer Apothekerordnung gedacht.
1553 1. Sept. (T. Spruchb. E. E. 583.)
„Niclaus Verdonet unser gewesener Appottegger“ hat sei-nen Dienst aufgegeben, worauf nun der Eath findet, dass die Stadt miteinem „Appothegger nit wohl und nach notdurfft versächen“ und dess-halb an seine Stelle Hans M a n g n y er zu einem „Appottegger“ernennt. „Und damit er Eychen und Armen mit den Eecepten dester-„bas dienen und jederzytt guten frischen züg haben mög....“, erhält erals Besoldung die Wobuung, 100 Pfund Pfenning, 12 Mütt Dinkel, 12Mütt Hafer — so lange er sich wohl und und ehrlich hält und derObrigkeit gefällt.
1556 17. Oct. (Eathsm. 338. 91.)
Stephan Cuntz, Stadtarzt, an der Stelle des Dr. Christoffel. Aus-serdem ist ein welscher Doctor da, dessen Besoldung von 100 auf 60Kronen herabgesetzt wird. Diese Anstellungen gelten, wie es scheintnur auf ein Jahr.
1556 17. Oct. (T. Sprchb. S. S. 579.)
Stephan Kuntz wird „uff sin ernstlich beger“ zum Stadtarzt bestelltund erhält Christeners Wohnung. Besoldung 60 Gulden, 6 Saum Wein,20 Mütt Dinkel, 10 Mütt Hafer, Behausung. Für Wasser zu beschauen1 Batzen. (Vergl. 1546.)
4