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wurde auch von Eobert Wallace als Grundmaß vor ge-schlagen ') Piccard hatte gleichfalls den 3. Theil desSekundenpendels als Grundmaß empfohlen. Eobert Ha-milton leitet die Maße von der Länge bis zum Gewichtevon einander ab, und rühmt die Pendellänge zur Prüfungund Erhaltung derselben an. (Introduction to marchandize.Edinburgh. 1771. I. 292). Im Jahre 1774 setzte dieGesellschaft zur Aufmunterung der Künste, Manufakturenund Handlung in London (Society of arts) den Preis voneiner goldenen Medaille oder die Summe von 100 Guineenauf eine Verfahrungsart, wodurch man unveränderlicheNormalmaße und Gewichte erhalten könnte, die zu allenZeiten und für alle Nationen mittheilbar wären; allein eswurde dadurch nicht ein einziger Versuch veranlasst, daherman die Bekanntmachung in den Jahren 177 6, 1777, 1778wiederholte. Endlich liefen 1779 fünf Entwürfe ein,worunter der von Johann Hatton, Uhrmacher in London,den meisten Beifall erhielt, ob er gleich den erforderlichenGrad der Vollkommenheit noch nicht erreicht hatte. DieHauptsache desselben bestand in der Anwendung eines be-weglichen Aufhängepunktes bei ein und demselben Pendel,wodurch genau die Wirkung zweier Pendel, deren Längen-unterschied das verlangte Maß gäbe, hervorgebracht wordensollte. Die Gesellschaft machte Herrn Hattonein Geschenkvon 30 Guineen und erneuerte ihre Preisaufgabe um fernereVersuche zur Verbesserung dieses Entwurfes zu veranlassen.
llufin la Convention du pendule de 45 degres, si eile pouvoit avoirlieu, ne serait foridee que sur la convenance ou l’accord de quelquesnations de l’Europe; au lieu que la preference donnde au penduleequiuoctial convient k tous les lieux et k tous les tenips. Un fran-Qois piüfererait sans doute le pendule du parallele de Paris, commeun anglois celui de Londres. Un europeen en general pourrait opterpour celui de 45 degres. Le philosophe et le citoyen du mondechoisira sans contredit, le pendule dquinoctial.
') Observations on weiglits and measures, containing a planfor uniformity on a philosophical Standard Glasgow 1822.