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Zu Anfang dieses Jahrhunderts bestanden in Frank-furt a. M. dreizehn verschiedene Gewichte und erhielten sichbis zum Jahre 1836, wo durch den Anschluss an den deut-schen Zollverein der grösste Theil derselben verschwand,bis endlich das Gesetz vom 12. Februar 1858 allen einEnde machte, indem das Pfund des deutschen Zollvereinesfür den allgemeinen Verkehr als Einheit des Gewichtesangenommen wurde und seine Einführung am 1. Juli 1858erfolgte. Das Pfund wird in 32 Loth, zu 4 Quint, zu 4Richtpfennige eingetheilt. 100 Pfund machen einen Zent-ner, 40 Zentner eine Schiffslast.
Hauptmann Guggenberger schlug in der allgemeinenBauzeitung, Wien 1859, Literaturblatt S. 311, den geo-graphischen Fuss vor, oder 55500 der deutschen Meile~ 296'82 Millimeter.
Bei der zu Danzig von 58 Eisenbahnverwaltungengehaltenen Berathung wurde am 30. Juli 1860 mit grosserStimmenmehrheit der vorläufige Beschluss gefasst, dass derVereinsfuss von 30 Centimeter mit decimaler Ahtheilungabwärts in 10 Vereinszoll und 100 Vereinslinien, aufwärtsin Vereinsruthen von 10 Fuss und Vereinsmeilen von 2500Ruthen, bei allen Verhandlungen des deutschen Eisenbahn-Vereines Anwendung finden solle.
Nachdem hei der elften Versammlung deutscher Ar-chitekten und Ingenieure im Jahre 1858 in Folge An-regung des Oberingenieurs W. Nördlinger aus Parisdie Maßfrage zur Verhandlung gebracht, jedoch keinevollständige Febereinstimmung erzielt worden war, in-dem sich viele Mitglieder gegen das Meter und für Bei-behaltung des preussischen (rheinländischen) Fusses aus-sprachen, erhielt der Vorstand den Auftrag, bei der näch-sten Versammlung die Sache weiter zu verfolgen. Dem-gemäss wurde bei der zwölften Versammlung zu Frank-furt a. M. 1860 am 20. September dieser Gegenstand aber-