< l? )
und der Kalkerde aus ihrer vorhergehenden Verbindung;diese hängen sich aneinander lind bilden Flokcn, die imWasser schwimmen, und erst nachdem das Wasser vonaller vitriolsaurcn Erde bcstcyt ist wird es vermögenddie Seife rein, und ohne weitere Zersetzung aufzulösen.Aus dieser in der Natur gegründeten Erklärung läßt sichleicht begreifen, daß hartem Wasser durch angemeßcneBcymischung von Laugensal; seine Härte könne benom-men werden. Denn da aufgelöster Gips und Seife imWasser nicht neben einander bestehen können, so ist un-umgänglich nöthig, um weiches Wasser zu bekommen,allererst den Gips zu zerstören, welches durch einen Zu-satz von Laugensal;, Pottasche oder Soda, am leichte-sten zu erhalten ist. Diese Salze eignen sich den ein-ten Bestandtheil des Gipses, die Vitriolsäure, so innigzu, daß cinsthcils dicKalkcrdc sich als todte Erde abscheidet,und die nun mit Laugensal; verbundene Säure auf dieSeift gar keinen andern, als einen ganz unbedeutendenEinfluß hat; denjenigen nämlich, daß etwas mehr Was-ser erfordert wird, die Seife aufzulösen.
Obige Begriffe und Erläuterungen über gemeinesWasser vorangcfttzt, gehen wir nun zu den Mineralwai-ser n über, und da fragt sich allererst: Was man unterdieser Benennung eigentlich wolle verstanden wissen? Aller-dings sollte man denken, solches Wasser, welches sich vondem gewöhnlichen, weichen oder harten, aber doch ungc-schmaktcn oder fußen Wasser, durch Beymischung vonmineralischen Materien, vorzüglich Salzen und Metal-len , und einem hiervon abhängenden eignen Geschmack,unterscheidet. In dieser Beziehung würde besondersKochsalz- oder kürzer Salz-Wasser, Salzsohle,Meerwasser, Vitriolischc oder Zementwas-
B