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Mittheilungen aus einem Briefe von Herrn Karl Mayer aus St. Gallen / B. Studer
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Dass der Tongrien nicht miocän sei, wie fast alleGeologen bis jetzt angenommen, habe ich aus den Faunender Sande von Fontainebleau und der Mergel mit Naticacrassatina von Gaas bei Dax mit Bestimmtheit erfahren.Diese Faunen stechen mehr von dem Miocän ab, alsdieses von dem Pliocän. Wer also das Tongrien zumMiocän zählt, muss logischer Weise auch das Pliocänund vielleicht die jetzige Schöpfung zum Miocän ordnen!Auf der anderen Seite ist die Kluft zwischen Tongrien unddem Parisien B. eben so gross, nein etwas grösser noch;doch in neuester Zeit hat Herr Hebert fossilienführendeSchichten bei Paris gefunden, die die Brücke vom Eocänzum Tongrien zu bilden scheinen.

»Um auf mein Verzeichniss zurückzukommen, so ma-chen Sie am Ende damit was Sie wollen; publiciren Siealle oder nur einen Theil der aufgezählten Arten, nur dieschon bekannten oder auch die neuen. Wenn Sie alleNamen aufnehmen, so will ich nächstens die Beschrei-bungen und Abbildungen der neueren, die ich bereitsalle besitze, in den Memoires de la Societe gdologique,oder sonst irgendwo herausgeben. Wenn Sie bloss die-jenigen Arten, die von grösserm Werthe für Sie sind,veröffentlichen, so will ich suchen meinen Catalog vonmeiner Seile aus der gelehrten Welt aufzutischen. <(