Helvetica oder Scliiveizerland.
Die Schweiz bildet mit dem benachbarten Savoyen den seltsam merk-würdigen Gipfel der alten Welt, in dessen reizenden Thälern zu graue-ster Zeit mächtige Meeresfluthen wogten, deren Gestade die riesigenHöhenpunkte heutiger Firnen bildeten. Ihre Lage zwischen 3° 38' bis8« 9' O. Länge und 45° 48' N. Breite; im Norden und Osten voncteutschen Staaten-Bunde, im Süden vvm Lombardisch-Venetianischenund dem Sardinischen Königreiche, und im Westen von Frankreich be-grenzt, enthält auf 770 Quadratmeilen *) in 22 Kantonen 25 Frei-staaten, die zu einem Bunde (Eidgenossenschaft benannt) vereinigtlind. Dieser Staaten-Bund zählt nach neuester Aufnahme (von 1837)2,184,096 Seelen, nämlich:
Kantons-
Bürgcr.
Bürger
anderer
Kantone.
Auslän-
der.
Gesammt-zahl allerEinwohner.
I. Zürich..
217,219
7,991
6,366
231,576
II. Bern ......
381,200
13,954
4,846
400,000
m. Luzern.
120,512
3,383
626
124,521
IV. Ury.
12,948
537
34
13,519
V. Schwyz.
VI. Unterwalden ob dem
39,326
1,128
196
40,650
Wald.
VII. Unterwalden nid dem
11,857
500
11
12,368
Wald.
9,804
388
11
10,203
Uebertrag . .
792,866
27,881
12,090
832,837
'1 Mehrere Geographen geben den Flächeninhalt der Schweiz verschiedentlich; ei-nige nahmen früher 88o, auch 88gl^2 Ouadratmeilen an, andere 700, auch wohlnur ögö/z, wiez. B. F. V. Hoffmann in Stuttgart in seinem bekannten Werk:Die Erde und ihre Bewohner."
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