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Äanton A arg au.
>r>n Freistaat mit repräsentativen Formen. — Das Wappen desKantons ist ein in die Länge gezogener Schild, i» der einen Hälfte miteiner silbernen Binde in Schwarz, in der andern mit drei goldenenSternen in Blau.
Der Kanton Aargau bildet einen Theil der nördl. Schweiz undgränzt gegen O. an Zürich, gegen W. an Bern, Solothurn und Basel-Landschaft, gegen N. an den Rhein, der ihn von dem GroßherzogthumBaden trennt, und gegen N. an den K. Luzern.
Der Flächeninhalt wird auf 38 HISt. oder 342,000 Jucharkengeschätzt. Dieser Angabe fehlt indessen die erforderliche Genauigkeit.Der größte Theil des Landes besteht aus wohlangebauten, in der Höhemit Wald bewachsenen Hügeln, zwischen denen sich fruchtbare Felderund Wiesenthäler hindurchziehen. Das einzige bedeutende Gebirg istder Jura, welcher den Kanton von SW. nach NO. durchzieht undhier immer niedriger wird, jemehr er sich in nordöstl. Richtung demRhein nähert. Die merkwürdigsten der südwestl. Gränze naheliegendenHöhepunkte, welche aber keineswegs die Schneelinie erreichen, sind:die Wasserfluh und die Gysulafluh, erstere 2,880 und letztere2,710 F. üb. M. sich erhebend. Der südl. Abhang des Gebirges ist aneinigen Stellen jäh, an andern durch kleine Thäler unterbrochen, imGanzen aber weit steiler, als die nördl. Abdachung, welche sich gegenden Rhein zu in immer kleinern Hügeln und großentheils sehr frucht-baren Thälern verliert. — In diesem aus Kalkstein bestehenden Gebirgefinden sich häufig Spuren von Eisen und eine große Menge von Petre-fakten, namentlich Ammonshörner, Seemuscheln, Korallengewächse rc.in großer Mannichfaltigkeit. Die innern Thäler liegen weit höher, alsdie angränzenden Ebenen, enthalten aber häufig an der SonnenseiteWeinberge, an der Schattenseite Aecker- und Weideplätze. Letztere er-strecken sich bis auf die höchsten Spitzen und wechseln oft mit Tannen-und Buchenwaldungen. Einige Stellen des Gebirges liefern Alabaster,Marmor und Sandstein. Steinkohlen sind weniger häufig als Gyps,Kalk, Schiefer und Thon.
Die Thäler folgen dem Laufe der Flüsse und Bäche und er-strecken sich mit den sie begränzenden Hügelreihen in fast paralleler Rich-tung von S. nach N. in das Flußgebiet der Aar, welche den Kanton