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Wein, reifen auf dem nämlichen Feld doppelte Erndten, Doch sind dieGipfel der Alpen, von denen die tessinischen Hauptthäler von N. nachS. ausgehen, zu Zeiten Ursache so rauher Kälte, um eine Weile ver-gessen zu lassen, daß man unter dem schönen Himmel Italiens lebt.Nebel belästigen auch zu Unterst in den Thälern und an den Ufern derSeen selten lange. Reif fällt nicht selten im Frühling und Herbst,und richtet besonders im ersten Fall großen Schaden an. Gewitter,auch mit Hagel, sind häufig im Süden des Luganersees. Winde. Aufden Gebirgshöhen erheben sich zuweilen sowohl des Winters als imFrühlinge heftige Wirbelwinde, welche die gefährlichen Guretentlorxieilt») und Lauinen (8l-»vl»-l) veranlassen. Der WestwindFöhn (kognio oder t»,»»!«) erscheint im Winter und Frühling mit oftverderblicher Wärme, und erzeugt tödtliche Katharre. An den Seenmildern täglich 2 periodische Winde die Sonnenhitze, der Ha,»o»t->n»von N. her beginnt von Mitternacht bis gegen Mittag, der lorerm»oder vrcva am Luganersee blast von S. her von Mittag bis Abends.
Beinahe der ganze Kanton ist Urgebirge, nur im südl. Theil findensich Berge und Hügel von Flötzkalkstein und Kalkschisfer, Gneis, adri-ger Granit, Glimmerschiefer, Urkalksiein, Tvpfstein und Porphir sinddie am häufigsten vorkommenden Steinarten; die Erde, welche dem Ge-birge mangelt, durch Gewässer abgespült, ist in den tiefern Thälern soüppig, wie sonst in keinem Kanton, sie steht ohne Dünger der bestenGartenerde gleich. Das Mineralreich bietet eine Menge Fossilien dar,von denen einige zn den Edelsteinen gehören: Rubinen, Topasen, Hia-zinthen und Granate», sie finden sich nebst schönen Krystallen auf demSt. Gotthard (k.!tl>ol»g!e «tu 8t. til-NI,, von 8»u-i8urL, — itiixi-raire <IlL 8t. (rOtttilll-ä, Killst? 1796. — Osservliriolll Iiliileirltttgirll?rull» I»out»j>i>a üet 8t. ii ol I bui'.Io «tot <':t V. killt), Eisen bei Brennound Aranno, -Sonvico, Carena im Marobbia-Th., Steinkohlen beiArogno, Marmor bei Arzo und Stabbio, Granit von allen Arten und anvielen Orten, Dachschiefer hin und wieder, besonders auf dem Rücken desGivnnero, Topfsiei» im keee!-»- und L.->v<,i»;-TH. ic. Sandstein imS. des Luganer-Sees bei V-»lern-» im Bette der Itrexg!.-, so feinkör-nig, daß er als Wetzschiefer zum Handel kommt, plastischer Thon umRivo und bis nach Mailand überall. Gyps weißer und faseriger zullro^no, OlivoilL. Kalk bei Lsmoriilo, LllStlvue, t.iliuiuo, tiulj»,',
.Hl'o!". Ossllliio, tt' lig,'. Klvrt rite.
Das Pflanzenreich ist reich an Spezies dos warmen und kalten Kli-mas, die in der übrigen Schweiz sich nicht finden. Bis auf die Mitteder größten Thäler herab sind die Berge an den erdigen Stellen mit