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Beschreibung der XXII Schweizer-Kantone : zu dessen in dreizehn Karten (zwölf kleine und eine grössere Karte) erschienenen kleinen Atlas der Schweiz / von C. V. v. Sommerlatt
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treffen, auch werden aus dem hier einheimischen Gneis gute Mühtsteine gehauen.

tlanokluo, im Thal von Lugano gegen 2 St. von dieser Stadt. Ku-pferhammer, Glockengießerei, 2 Papiermühlen.

L»i>ot»go oder Lax» <u lago , Pfdf., im Distrikt Itlenärisio auf der Straßenach 6«mo, anderseits am Luganersee, mit bequemer Schifflände. Seit1830 die helvetische Buchdruckerei. Heimath des Malers Tajana.

c-u-»8so, Pfdf., am Fuße des gleichnamigen Berges, Distrikt «ellin-rons, nahe die Mündung des Sementina-Thales, woselbst ein impo-santer Wafferfall.

letzte tesffnische Ortschaft und Zvllstätte gegen die lombardische

Gränze.

Daran-, Pfdf., auf der westl. Abdachung des ^rl-osiora, schöne Naturmit lachender Fruchtbarkeit. Nahe die Kirche Naä. ä'ttnguro mitMalereien des Ritters Petrini, hier geb. 1681.

Danlauo, Pfdf., im W. von ^vgao, Papiermühle, Ziegelhütten undKalköfen.

Dastel (8t. i'ietro), Pfdf. des Kreises «-»lern», von hier stammen dieKünstler Salteriv, Carabelli, Magni und Pozzi.

DasHIione , (gem. Dastloue) , Pfdf., Kreis »ellinrona , berühmte Stein-brüche und Kalkbrennereien.

Duner, (Manie). Bergsattel, 1,720 F. üb. M., zwischen dem Damlia-roxi.o im W. und dem Isoni im O., über welche» die gr. Str. vonLugano nach Itell!nr.on» führt. Bedeutende Kastanienwälder.

Dento-alli, hundert Thäler, ein großer Felsenspalt mit einspringendenThaiwinkeln, theilt sich in 2 Pfarreien, I>al»gueüra und Lorgnon«,vffmt sich 2 St. weit von Loearna. Die Mele-ra, welche aus demVexerr.n-Thal kömmt, bewässert diesen Thalspalt, welcher äußerstfruchtbare Winkel, und andere, worin die Kälte Siberiens stets hau-set, zeigt.

Devio, Pfdf. und Hauport des Kr. Lovanna, Distrikts >ulle Haggia;über die Maggi» führt eine schöne Brücke in 3 Bogen. 1,320 F. üb.M. Hier viel Weinbau und jährlich 2 Ernten. Fahrweg nach

liocarn0.

Dliissso, gr. Dorf, an der gr. Str. von Lugano nach Lonlo nächst derlombardischen Gränze. Fruchtbare Gegend, Kaufhaus, Zollstätte, Ta-bakfabriken und Seidenspinnereien. Stammort vom Maler A. Valdani.

Dlügiogua, Pfdf., mit der ältesten Kirche des Distrikts auf der St. Gott-hardsstraße am l. U. des Tessin, 2,220 F. üb. M., Ruinen einesröm. Wachtthurms; vhnfern ein schöner Wafferfall, der 6rll,iasca.