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in der Mitte des Lebens vergebens strebte; die Nebel sind verschwunden;er sieht sich am Ziele, und ist schon hienieden verklärt; seine Planedes Ehrgeizes verwandeln sich in Plane der Ewigkeit, wenn er auchgleich über die Uebertreibung der Stoa, die Alles übertrieb, lacht:Llors üooiilli 8UMMUM bvnuin OÜ8 äonegstrun. 1 Der einfache Altevermag selbst alte Mobilien und alte Schulbücher zu lebendigen Haus-freunden zu erheben, und lacht über seine Jugendansichten von Gcßner-schcn Idyllen, Doktorhut oder Ordensband, über nichts mehr aber,als über verliebte Greise, kindischer als Kinder, zumal wenn sie sichvon listigen Mädchen hinter das Licht führen lassen, oder gar jungeWeiber zu nehmen undelikat genug und despotisch genug sind, solche,die doch auf Abend- und Morgengruß natürliche Ansprüche haben, zumehr als monatlichem, ja Quartalfasten zu verurtheilen in üonorominatrimonü. 2 Ich kann Schcffner nicht beistimmen, wenn er die Heiter-keit des Jünglings mit Gartenblumen, und die des Greises mit Eis-blumen am Fenster vergleicht, und halte meine hier vorgelegten Blu-men in aller Bescheidenheit für keine Eisblumen.
Bei einem kräftigen Alter gewinnt der Geist, indem die Machtder Sinnlichkeit, die ihn an freier Thätigkeit so oft hinderte, gedämpftist; in der Jugend machte ich Gedichte, im Geschäftsleben und in derWelt auch nicht eins, aber in spätern Jahren, in Zurückgczogcnhcitund Freiheit kam der Museugeist wieder über mich, ohne sie jedochdrucken zu lassen. It ckisvolo srr peroöä s veoedio; ^ noch schöneraber ist's, daß wir gutmüthiger werden. Der Mensch ist Abends immeretwas kleiner, als Morgens, und im hohen Norden sind die gefrorenenBeeren besser als die frischen. Ich bin überzeugt, daß, wenn sich unseremoralische Kraft zugleich mit der physischen ausbildete, wir wenigerglücklich wären; so tröstet moralische Schönheit für den Verlust derPhysischen, wie die moralische Kraft für das Verschwinden der physi-schen. Wir gleichen im Alter einem Lustschiffer, der getrennt von derErde im ungeheueren Raume schwimmt, mit dem erhabenen Vorgefühlder Hoffnung, wenn die Seele sich vom Leibe trennt, wie der Luft-schiffer von der Erde, und im Alter lernt man vieles, was man in
Jugend nicht begreifen wollte, folglich auch die Verschiedenheitder Seele und des Leibes. Wir lernen nach und nach so vieles, daßes Schade ist, daß wir dann gerade fort müssen; wir haben nachGeld und Gut, nach Weibern und Ehrenstcllcn, nach Reisen und
sür den Menschen d>>S höchste, den Göttern verweigerte Eut. — » ZurEhre der Ehe. - - Der Teusel weiß, wchhald er -lt ist.