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[Dritter Band. - Vierter Band.]
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XXI.

Die Fortsetzung.

Verträge mit Sterbenden, noch ihrem Tode zu erscheinen, wurdennicht selten geschlossen, und wenn sie hätten erfüllt werden können,so wären wir im Reinen. Marsilius Ficinus und Andere mit ihmsahen aber ihren verstorbenen Mercato, und Hütten sogar die Worte:Vera srmt Mal* und so auch Precy, dem Marquis Rambouilleterschien und sagte, er sei im Gefechte geblieben; es gebe eine Ewigkeit,und er möchte sich hübsch darnach richten. Berühmt ist der Gcspenster-spuk im Brannschwciger Carvlino, wenn nicht gar die Schüler ihrenLehrer zum besten hatten; mehrere Lehrer behandelten ihn so ernsthaft,wie Clarendon die Erscheinung zu Windsor, die Buckingham, demverächtlichen Günstling König Jakobs I., verächtlicher noch als Lames,Liebling Louis XIII., seinen Tod verkündete. Der Vater Buckinghamswar der Geist, der doch gewiß eher dem Sohn, als einem alten Be.dienten, und mit mehr Wirkung erschienen wäre. Hichcr gehört auchder Pistolenschuß und der Schrei eines Liebhabers, die sich langeunter Mlle. Clairons Fenstern hören ließen; sie kamen von einemunerhörten Liebhaber, der sich selbst erschossen hatte, wobei das Uner-hörteste sein dürfte, daß eine Theater-Prinzessin nicht hören wollte.

Eine kleine Spannung unserer Gehirnnervcn reicht hin zuallen Thorheiten dieser Art, und Phantasie herrscht Nachts oder angewissen Orten selbst bei denen vor, die nichts glauben. In altenSchlössern bewegen sich, lächeln, trauern und zürnen die Ahnenbilderwenn wir in der Stille der Mitternacht in den Saal treten, undvielleicht des Guten zu viel gethan haben; in alten Ruinen wohnennoch heute alle Teufel des Propheten Jesaias, Eulen, Drachen, Feld-geister, Zihim und Ohim; alle Teufel, die der heilige Antonius inder Wüste sah und Brcnghel malte. In einer berüchtigten Gespenster-stube eines alten Schlosses, wo ich schlafen mußte, nachdem mich zuvor

t ES ist wahr! — Marsilius Ficinus hatte nämlich mit Mercato verabredet, derjenige,welcher zuerst sterbe, solle dem Andern, wenn eS möglich, erscheinen und ihm Kunde geben,ob die Unsterblichkeit der Seele wirklich sei. AlS Marsilius mit einigen Andern (den.so-genannten Platonikern in Florenz zur Zeit des MedicäerS Lorcnzo) zusammensah, sahensie plötzlich Mercato am Fenster. Er rief ihnen jene Worte zu, verschwand und baldvorauf vernahmen die Andern seinen Tod.