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[Dritter Band. - Vierter Band.]
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zigcr befahl, ihn nackend in den Sarg zn legen, nnd jene geizigeFrau schnitt nns dem Stcrbcklcide ihres Mannes die Hintcrtheilc nnderwiderte auf der Gevatterin: „Aber, Gott! so muß er ja vor demjüngsten Gericht mit bloßem Hintern erscheinen!" — „Er mag sichan die Wand drücken." Der berühmte Pariser Arzt Sylvias imsechzehnten Jahrhundert lebte von Wasser und Brod, nnd gegen Kälteschützte er sich dadurch, daß er einen tüchtigen Klotz vom Keller bisunter das Dach wälzte, nnd so umgekehrt. Richtig ist aber, daß einKlafter Holz so viel wärmt als deren zwei, wenn man cS selbst spaltetund sägt und in den Ofen legt. Aus Geiz blieb Sylvius bloßerLicentiatnS, schaffte Katze, Manltbier nnd Magd ab, nnd als er ster-bend sich kleiden und in den Sessel setzen ließ, behaupteten Spötter,er habe es nur gethan, um Charon um sein Fährgeld zn bringen nndohne ihn in Stiefeln über den Achcron wandern zn können. Bnchnnansetzte ihm die Grabschrift:

L^Ivius die situs est, gratis qui nil äeäit uoquaur,

ölortuus est, gratis <iuo<1 1e§is ist», äolet. *

Vielleicht war es ein Abkömmling des Sylvins, der über den Styxschwamm, nm Charon nnd Pluto um die Einnahme der Thorspcrreund des Fährgeldes zn prellen; die Höllenrichter gericthen in Wuth —er muß an den Felsen des Prometheus geschmiedet werden; er sollmit der Danaidcn durchlöchertem Gefäße Wasser schöpfen: er soll mitSisyphus Steine rollen! „Nein," sagte Minos, „er soll wieder nachder Oberwelt znr empfindlichsten Strafe." Dort sah er, wie seineErben lachten nnd den so sauer gesammelten Schatz vergeudeten, lustigund in Freuden.

Diesem Sylvius glich ein späterer Arzt, der sich so genau andie Taxordnung hielt, daß er sich selbst, so oft er seinen Puls befühlte,15 Kreuzer auf die Hand legte, und seine Erben fanden im Keller260 besiegelte Flaschen Champagner, die ihm ein feiner Kunde nachund nach zum neuen Jahr sandte, gefüllt mit reinem Brunnenwasser.Dieser Sylvius hätte schwerlich den Grabstein mit der Inschrift:„Hier liegt die Seele des Licentiaten Garcias," gelüftet, sonderngespottet: „eine lachende Seele!" Aber der, der solchen lüftete, fandeinen Beutel mit hundert Dukaten und den Zettel: „Du hast micherrathen; gebrauche das Geld bester als ich," wie uns Gilblas erzählt.

i Hier liegt Sylvius, der umsonst nie etwas gegeben;

Laß Ulan umsonst dies liest, ärgert im Grabe ihn noch.