Band 
[Siebenter Band. - Achter Band.]
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Wesen, nicht die Form und das Aeußere entscheiden- Wer gelebthat und beobachtend gereist ist, dem ist jede Regierungsform recht,unter der er vegetirt, und auch Pope, so viel er getadelt wurde, be-hält Recht; ich aber lebe der frohen Hoffnung, daß im constitutionellenZeitalter auch noch die Grundlage des Friedens zu Stande kommenwerde, eine Constitution von Europa, die Krone und der Triumphdes neunzehnten Jahrhunderts!!

Oll torms ok Sovernment Ist kovls oovtöst,

'Wkattz'er is best aäministsr'ä is best. *

X.

Der Staats-Rigorismus.

„Alle Obrigkeit ist von Gott," sagen unsere heiligen Bücher,d. h. Vereinigung der Menschen in Gesellschaften macht Ordnungnothwendig, sie ist etwas Gutes, wie Sonnenschein und Regen, undalles Gute kommt von Gott; aber man verstand so gut als Päpsteund Mönche, die Bibel auszulegen, und so war die Obrigkeit un-mittelbar von Gott geordnet, die berühmte Llsjsstas a voo,^ dieso viel Unheil stiftete. Man sah nicht ein, daß es die Gottheit herab-würdigen heiße, sie unmittelbar einzumischen, da man sich in der Welt sooft vergriff, indem das Amt nicht gerade Verstand gab, und so vieleObrigkeiten sich gerade am wenigsten um Gott kümmerten. DieseVerirrung führte die Alten zur Sklaverei, und die Neuern zur Leib-eigenschaft. Um zufrieden zu sein, denke man an jene Zeiten, woschon die Luft eigen machte, und wenn man gar die Henne (dieLeibeigene) eines Barons trat, so war man ipso kaeto sein Hahn.

Erst als der Donner der Revolution vom weichen Aristokraten-lager des Herkommens aufschreckte, worauf so Viele in den Tag hin-

i Um die Regierungsform laßt sich die Thoren reiben.Das bestregierte Land wird stets das beste bleiben.

2 Als Grund gilt der Wille. — 2 Majestät von Gottes Gnaden.