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[Siebenter Band. - Achter Band.]
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seine Schweizerlieder sind Nationallieder und werden leben, wie Vielesin seiner schwärmerischen Physiognomik, wenn andere Schwärmereienvergessen sein werden. Er wäre kein Mensch gewesen, wenn er nichtgeschwindelt hätte, da so viele Schwärmer in ihm sogar den heiligenJohannes sahen, kraft Joh. 21, 22, und nur Wenige ihm sagten, ersei eigentlich bloß ein Faselhans. Mußte ihm nicht schwindeln, dazwei vornehme Damen den Wirth in den drei Kronen zu Basel baten,sie nur einen Augenblick in des Göttlichen Schlafzimmer sehen zulassen; sie guckten hinein und riefen abgehend: „Wie interessant, wielohnend, einen solchen Mann auch nur schlafen gesehen zu haben."Hans Kaspar schlief, geistig genommen, nur mehr als zu viel, undbleibt einer unserer Hauptschwärmer, der nur allzuviele Schwärmereimachte.

Und unser Stilling oder Jung, der in seinen „Volksliedern" und„Selbstbiographien" so gemüthlich ist, warum mußte er sich in seinem„Heimwehe" so verirren? Warum so Viele geistig blind machen, er,der zweitausend körperlich Blinde sehend machte? Warum glauben,ein besonderes Werkzeug der Vorsehung zu sein und Magenkrämpfefür Beklemmungen des Teufels halten; er, der Arzt? Er hoffte,den Herrn selbst zu sehen mit seinen fünf blutenden Wunden, und seineSchulden und alle Schillingsknoten zu lösen durch den Glauben! Esgehört ein impertinentes Vertrauen auf Gott dazu, anzunehmen, erwerde Schlag zwölf Uhr anrichten lassen, oder durch den BriefträgerGeld schicken zum Frühstück. Wenn er zu Görlitz sich nach MeisterBöhme's Grab führen ließ, so ist dies zwar schwärmerisch, aber dochweniger, als daß zwei Britten ihre Dosen mit Erde von dessen Grabefüllten. Er theilte in seinen letzten Tagen das Abendmahl unter seineAngehörigen aus, und phantasirte stets von Recensenten. Nun, siehaben geschrieben, was hat's geholfen! Leider, leider, so wenig als diemit so vielem Recht verfügte Confiscation des Rou plus ultra dummerSchwärmerei, der Theorie der Geisterkunde, die dadurch nur desto ge-suchter wurde.

I. I. Moser, bekümmert um seine hinweggenommene Handschrift,tröstete sich mit der Bibel, las: „da befahl David, daß man suchensolle in der Kanzlei," und siehe, bald darauf erhielt er sie zurück; erlas im Jesaias: „Im ersten Jahr soll die Herrlichkeit Cedar unter-gehen und der übrigen Schützen weniger werden," und siehe, desHerrn Wort geschah; die einflußreiche Familie Schütz stürzte; ohneDienst, seufzend, trösteten ihn die Worte: „Ihr werdet mit Freuden