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ihre Modchändlerin sagte einst einer Dame, die Ausstellungen machte,stolz: Voilä äss sobantillons äs man äsrnier travsil svso la Koins ! ^„Perlen bedeuten Thränen," sagt Emilia Galotti: aber es gilt auchumgekehrt, Thränen bedeuten Perlen und andere Moden, die derMann nicht kaufen will. Indessen gehört es einmal zur Bestimmungdes Geschlechts, zu gefallen, und so kann man ihm eher verzeihenals den Zicrbengeln, denen man große Ehre erzeigt, wenn man siemit Zimmtbänmen vergleicht, deren Rinde mehr werth ist als derganze Baum. Hudibrasisch ^ wiegt sich dort das entnervte Restcheneiner stiftsmäßigcn Familie im Rcdingote bis über die Ohren imHintergründe seines Wagens, und noch hndibrasischer hüpft überrmseoaux äs ?nris ^ ein nerviger Brittc oder Deutscher, aufgezäumtvon einem gallischen Kleidcrmcister; der Mann tirs L gaatrs Spieles <ist sicher ein Schwachkopf, der sich noch überdies lieber zu den Putz-macherinnen hält, als zu den Pntzträgerinnen, und von nichts alsoaux äs sontoar^ spricht, die kaum dem Geschlecht zu verzeihen sind.Diese Mode scheint doch ziemlich gefallen zu sein. Ikon beus ölst,gai ssiripor bsrrs ölst, ° und der beste Geruch eines Mannes ist —guter Name!
Der Mann, der zuerst seinen Kopf in einem Mehlsacke herum-kehrte (die erste Spur findet sich 1593 zu Paris), war vielleicht einGrau- oder Rothkopf, wo nicht ganz überschnappt, und lachte dennochüber die Römerinnen, die sich mit Goldstaub puderten, den man dochnicht esse» kann wie das Mebl, das nebenher noch Kopf und Kleidernschadete, lachte über die gelben Haare, die man aus Deutschland holte,was immer noch natürlicher war als Mehlstaub; bestreuen ja selbst dieNootka-Sundbewohner ihr Haar mit kleinen Federchen, was sich die-jenigen merken können, die Morgens ihre Haare nicht durchkämmen.Wahrlich, wer die heillose Verschwendung des feinsten Weizenmehlsdas Jahr über erwägt, zahlt gewiß gerne jetzt die Halme für denStrohhut. Der Bauch in der Schnürbrust lachte über den gepreßtenKopf des Wilden und über seine schwarzen Zähne, die länger dauernsollen, während unsere Damen die ihrigen weiß machen, ja wohl garausr>eißen lassen, um schönere einzusetzen. Das zahme Ohr voll Bijou-terie« spottet über das wilde, das nur Federn oder Messer zieren,und über den Nasenschmuck, der dem gewöhnten Auge so gut gefallen
l Hier sind Proben meines letzten Geschäftes mit der Königin. — ^ D. b. indem dieKleider so wenig passen, wie bei Hudrbra.s das kriegerische Kleid. — ? Pariser Gossen.— 4 Geputzt wie eine Docke. — v Wohlriechende Wasser. — « Wer immer gut riecht,rilecht nicht gut.