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der Spektator wegen seiner Unmoralität angegriffen hat, und Farqnhar,ein Offizier, übertraf ihn noch weit in seinen acht Stücken, darunter 8irVilckgir und derRserniting oRoer wohl die besten sein dürften. Farqnharging in die Schlinge einer Verführerin und starb in Elend und Man-gel, aber dennoch scherzend, schon im dreißigsten Jahre. Far-quhar und alle brittischen Lustspieldichter vor und nach ihm beobachtetenweit weniger Decorum als die Franzosen, vorzüglich in Hinsicht weib-licher Charaktere, sonst könnte man es ihnen, wie König Carl II. ver-zeihen, wenn man die Maxime hat, die Farqnhar in seinem Inoonstantausspricht, ein Mann muß einen Thoren haben, wie der Löwe denSchakal:
Not a dutkooir, livko is biEoon bv trsäs,
6ut one lUat ns^ture, not Iris vrrntg Irave nraäe,
^ko, -wlren Ire 's nrost in earnest, is tds Isust,
^.nä Iris nrost Ai^ave exxression Is a gest! ^
Whichcrly schrieb nur' vier Stücke: die Liebe im Park, der vor-nehme Tanz und das Landtiveib; diese wollen nicht viel sagen, desto besserist sein klain äeslsr, oder: der gerade Mann, verbessert durch Bitter-stoff 1796. Er war von «guter Familie, geboren 1640, wurde, wieviele lebhafte Köpfe vor u>nd nach ihm, dem lieben Ins ungetreu, seinklstii üs-llor erwarb ihm' Achtung; Carl II- selbst besuchte ihn ineiner Krankheit und gab ihm 500 Pfund zu einer Reise nach Mont-pellier. Er sollte Prinzennrzieher werden, aber durch seine unglücklicheHeirath mit einer Gräfin war er verloren; die Schöne quälte ihndurch Eifersucht, und ncuch ihrem Tode bekam er Prozesse mit denhohen Anverwandten, die ihn in den Schuldthurm brachten. KönigJakob II- sah den klain «legier spielen und entließ ihn aus der Stelleaus dem Thurme, wo er sieben Jahre gesessen hatte, mit einer Pen-sion, die aber mit der königlichen Flucht aufhörte; so gerieth er inneue Schulden und hcirathete aus Verzweiflung nochmals mit fnnf-nndsechzig Jahren. „Der Gedanke ist mir unerträglich," sagte er, „inder Ehe zu leben, ich will darin sterben," und hielt Wort acht Tagenach der Hochzeit- Echt brittisch wäre es gewiß, wie man erzählt,daß er nicht eher heirathm wollte, als am Ende seines Lebens underst nach der letzten Oclung, weil diese dem Sakrament der Ehe vor-ausgehe; und echt humoristisch war es, daß er seine junge Frau bat,
c Nicht der ist witzig, der den Witz als ein Geschäft betreibt;
Aur der, den die Natur: und nicht die Noth zum Scherzen treibt.
Und der, ie ernster er ^scheint, "M wenigsten es ist,
Und besten ernstes Wort sogar noch einen Scherz umschließt.