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zum deutschen. Dieser Haß mag noch von den deutschen Ordens-rittern herrühren. Kurz, vor der Hand will ich Niemand eine Reisenach Polen empfohlen haben, bis Alexander ein bischen aufge-räumt hat.
Schade um Polen, eine kräftige Nation mit herrlichen Anlagen!Polens unselige Theilung, die diesen mächtigen Namen aus der Reiheselbstständiger Nationen gestrichen hat, war das Vorspiel aller Um-wälzungen Europens und wird es bleiben. Arme Polen, jeder ge-bildete Europäer nimmt Antheil an euren Schicksalen und wünscht,daß ihr wieder Nation werdet! Die Sturmglocke von Notre Damehallte 1830 wieder, nicht bloß bis an die Scheide, sondern bis an dieWeichsel. Raus verronv! Chlopicky darf sich neben Kosciusko undDombrowsky stellen, geboren 1772, in demselben Jahre, wo die ersteUngerechtigkeit gegen Polen begann. Aber es war vorauszu-sehen, wie es gekommen ist. — Keine Polen mehr! — Das beleseneKammermädchen hatte recht: „Es gibt nur zwei berühmte Polen: denNordpol und den Südpol!"
III.
Die Ungarn.
Wie ganz anders ist der Nachbar, den die Karpathen von demParadiese der Juden scheiden, der offene, edle, tapfere Ungar, dieGeißel seines Tyrannen und die festeste Stütze seines Souverains,wie ihn Montesquieu nennt. Die Ungarn, mit ihrem tiefen Ernst,machen den Uebergang zum Orientalen; aber mit diesem tiefen Ernstist tiefer Blick und hoher Patriotismus verbunden. Auf den Ungarndarf man Felsen bauen, wenn man sein Vertrauen gewonnen hat.Ruhe ist sein Charakter, aber ohne orientalische Indolenz. Die Ge-mächlichkeit Oesterreichs, aber mit mehr Lebhaftigkeit und Thätigkeit;Stärke und Muth bei Männern, die besten Reiter, die aber auch zu1 Wir sind bereit für unsern Kiiniz, Maria Theresia, zu sterben!