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noch weniger begriffen die Bewohner dieser Inseln, warum sie denRussen ihr Pelzwerk als Schätzung abliefern sollen? Mir geht es,aufrichtig gesprochen, beinahe ebenso.

IX.

Die Afrikaner.

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So fragten schon die Alten, und uns liegt diese Frage noch weitnäher. Afrika, dieser fruchtbare, dreimal größere Welttheil als Europa,ist uns bisher, wenn er gleich näher liegt, als Asien und Amerika,eine noch unbekannte Welt; wir schwanken zwischen hundert und zwei-hundert Millionen Bewohnern, aber die letztere Anzahl möchte wohldie richtigere sein. Afrika (Salomons Ophyr), wovon wir schon eineEntdeckungsreise, fünfhundert Jahre vor Christi Geburt haben, diedes karthagischen Admirals Hanno, um der angeblichen Umschiffnngnicht zu erwähnen, blieb uns in seinem Innern durchaus unbekannt,da es außer seinem Nil und Niger keine großen Flüsse hat, aber destogrößere Sandwüsten, und keine Meerbusen, die sich tief hinein insLand erstrecken, wozu noch die Hitze der Linie, die gerade Afrika inseiner größten Breite durchschneidet, von keiner Seeluft gemäßigt, unddie Wildheit seiner Menschen und Thiere kommen, die unmöglich zuReisen ins Innere einladen. Mungo Park, Hornemaun rc. starbenwie Sechen, Ledyard als Märtyrer der Länderkunde. Man rechnetfünfhunderttansend Quadratmeilen für Afrika, und davon kennen wiretwa fünfzigtausend. Wir sind Landthiere, und doch ist auf dem Landenoch weit mehr zu entdecken übrig, als auf der See, die Pole aus-genommen, nämlich vielleicht ein Drittel der festen Erde.

Die Menschheit erliegt unter den wilden Horden, die weder Eisen,noch Geld, noch Schrift kennen, wenn ' wir einige Küstenvölker aus-nehmen. Und doch war einst hier der Sitz hoher Kultur, die vonAegypten nach Griechenland ausging, und noch schöner an den Nord-

l Was hört man Neues aus Afrika?