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und Staat sprach, zornig erwiderte: I'stst o'sst moi, und seinemEnkel gerathen hatte, äs ue »'attacber L xsrsonns;' er war ja schonim siebenzchnten Jahre, gestiefelt und gespornt, die Reitgerte in derHand, ins Parlament getreten, um zu befehlen, was damals regierenhieß; war ja oft aus den Zimmern der Maintenon (lVlaintsnaiit"von der Nation genannt) in die Iribuus " gegangen, hatte da dieSupplikanten mit einem artigen Xous vsrrons* vertröstet, und denschwachen Nachfolgern der Colberts und Lonvois mit mehr als könig-lichem Selbstvertrauen gesagt: äs vons Iormerai!°
L'stat o'sst moi! Was er wohl gesagt hätte, wenn ihm einzweiter Messala, der bitterste Feind des Oktavius in der Schlacht vonPhilipp!, jetzt aber, da der weit bessere Antonins durch Cleopatra einNarr geworden war, der wärmste Freund Augusts, erwidert hatte:„Sie werden mich stets auf Seite des Staates finden!" Wer weiß,ob dann Ludwig nach sechzigjäriger Regierung nöthig gehabt hätte,zu sprechen: „Ich suchte Freunde, und fand nur Jntriguanten; mitjeder Stelle, die ich vergab, machte ich hundert Mißvergnügte undeinen Undankbaren!" Weit trauriger noch predigte sein Nachfolger,nicht durch Worte, sondern durch Werke: I'ätat o'sst la eonr! ° DerRegent, in der Mitte des glänzendsten Hofes, glich dem Pfau mitausgespreiztem Schweife; seine prächtigen Federn taugen aber höch-stens zu Fliegenwedeln, und wollen wir mehr, so müssen wir unsnach Gänsen und Raben umsehen. Ludwig XV- hieß Im bisn aimsund machte es so arg, daß der gute Ludwig XXI. wünschte, dereinstden Beinamen le Ssvsrs ^ zu verdienen. O warum hatte er nicht dienöthigen Gaben dazu! Frankreich hätte keine Revolution nöthig ge-habt und wäre glücklicher gewesen!
U'etot o'sst moi, dachten die meisten Großen, mancher vielleichtnoch, wenn man es gleich nicht mehr so unverhohlen sagen mag, wieLudwig XIV. Sagte mir doch noch 1800 ein kleiner deutscher Fürst,als ich vom wesentlichen Unterschied zwischen Staats- und Privat-dienern sprach, letztere seien bloß Hausgesinde, das sich nach seinemBrodherrn lediglich zu richten habe, und der Hof die Haushaltungdes Fürsten. Als ich ungewiß war, wohin ich selbst den sogenanntenKabinetssekretär rechnen sollte, sagte er mir: „Sind Sie ein Jako-biner?" Kurz zuvor war freilich die Antwort, die Dnmouriez als
t Der Staat bin ich. — An Niemand anhänglich zu sein. — 2 Jetzt. — § Ein Saatin Versailles zum Einpfang der großen Masse von Bittstellern. — * Ich will sehen. —v Ich werde Euch (zu meinem Gebrauch) bilden. — 6 Der Staat ist der Hof. — ? DerVielgeliebte. — Der Strenge.