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[Elfter Band. - Zwölfter Band.]
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Vollgefreffene herumrollten wie ein Faß. Die Chirurgie hat so großeFortschritte gemacht, als die Arzneikunde, aber Gott bewahre jedenbraven Mann vor einem Chirurgen, wie der, der weit in der Weltherumgefahren war, und daher viel Welt hatte, aus seinem Hinter-thürchen nächtlicher Weise Herausschlich, einem Vorübergehenden dieKnochen zerschlug und dann gravitätisch aus der Vorderthüre trat,um sie wieder einzurichten. Einer der berühmtesten Chirurgen istwohl L'Estocq, ein Hannoveraner, der recht eigentlich Elisabeth aufden russischen Thron setzte und reichlich bezahlt, aber zuletzt geknutetund nach Sibirien geschickt wurde. Die Kaiserin dachte nicht, wiedie Marquise de Villeneuf, welche die Ungeschicklichkeit eines Chirurgenin ein frühes Grab brachte: „Sie können Ihren Ruf verlieren, ichhinterlasse Ihnen eine Pension!" Großmüthige, seltene Seele! Dorf-chirurgen sind kühne Männer, aber je mehr sie mit griechisch-lateinischenWorten um sich werfen, das «tut Saisons oxss ^ übersetzen: Galenverschreibt Opium, und versichern, daß alle Schmerzen bestimmt fortsein würden, sowie einmal die volorss^ hinweggeschafft seien, destomehr mag man sich hüten. Jener französische Chirurg sagte voll Zorneinem Offizier, der seine Wunde scarificirt haben wollte: 8aors visn!ersass von«, guo js ns saoüs es gno v'sst savriüsr? j'ai saoriüsckszä bisn äss xsis.onnes! ^

Es war ein Dorfchirurg, der dem großen Conds zur Ader ließ:niais ns tremdlss tu xas cks ms ssigner? — Na koi, NonssiAnsur,o'est ä Vous ä trsnidlsr,^ und man muß ihm recht geben. Manist ganz in der Hand des Mannes, der mit dem schärfsten Messer umNase und Gurgel flankirt, und Podiebrad war mit Recht bange, alsihn ein solcher fragte: „in wessen Händen ist jetzt Böhmen?" Einseltener Chirurg war wohl Tagliocotto, der künstliche Nasen aus demHintern schnitt, oder mit der Stirnhaut zurecht machte.

Die sympathetische Schnauze klebte,

So lange Vater Podex lebte,

Doch str.cckt sich der auch in das Grab,

Dann fiel die Nase gleichfalls ab.

Oosxstto! rief ein Italiener, als er von der Kunst des Tagliocottohörte: s den oaxaos <li riinemdrar nn xovsro ^.dslaräo! 5

t Galen gibt Schätze. — 2 Schmerzen. — 2 Geschröpft. — Bei Gott, glauben Sie,daß ich nicht weiß, was aufopfern bedeutet? Ich habe schon viele Personen aufgeopfert.(Der Chirurg verwechselte seartkior und oaoriLsri. — a Zitterst du nicht, mir zur Aderzu lassen? — Meiner Treu, gnädiger Herr, die Reihe ist an Ihnen, zu zittern. — ö PotzTausend, er ist im Stande, einem armen Abelard sein Glied wieder zu geben.