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[Elfter Band. - Zwölfter Band.]
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des EuklideS in eine Klaffe mit Vonoüois, Naxis und vbaläams, 'und im ganzen Mittelalter galt der Mathematiker und Naturforscherfür einen Zauberer und Teufelsgenoffen. Albertus Magnus undRoger Baco mußten für ihre höheren Einsichten büßen, nnd noch inneuern Zeiten, als man von Mondbewohnern sprach und andern be-wohnten Weltkörpern, sahen die Saorosanvti gewaltig schief, als obsie bemerkt hatten, wohin das führe. Josua wünschte, daß die Sonnestill stehe, und daraus schloffen ja auch die Herren, daß sie gelaufensein müsse. Helvetius aber wußte, was er that, als er seine zweitejunge Frau, welche Astronomie liebte, stets begleitete, so oft sie nachden Sternen gucken wollte. Niemand ist wohl vertiefter, als ein rech-ter Algebraist; einer seiner Freunde hielt für gut, seiner alten Mutterzu melden, daß ihr Sohn dadurch immer mehr in Trübsinn versinke,und betrübte sie noch weit mehr dadurch, daß er statt Algebra schrieb— Alte Fra!

Unsere Geologen lesen ältere Urkunden, als die des Moses; ihreErdschichten mit den Seekörpern, Ammonshörnern, Mammuthskuo-chen rc. sind zuverlässiger, wie die am Rhein verloschenen Vulkaneauch. Die versteinerten Ueberbleibsel der Thiere, sowie die Pflanzen-abdrücke gehören Originalen an, die nicht mehr sind; eine Schöpfungwenigstens ist verloren, die gegenwärtige ist neuerer Entstehung, unddieses große Phänomen wird die Physiker beschäftigen, bis auch diegegenwärtige Welt untergeht. Ohne die Himmelskunde der Astrono-men hätten wir weder Erd- noch Schifffahrtskunde, nichts als die tra-gikomische Himmelskunde der Ssorosanotorum, die allerälteste heiligeUrkunde aber, welche sie am wenigsten zu lesen verstanden, ist undbleibt die Vernunft.

Reichlich sind Mathematiker und Physiker für ihre Anstrengungenund Jsolirung entschädigt, daß sie in der Regel, wie Alle, die sich andie Natur halten, heiterer sind als die Gelehrten, die sich mit denMenschenthieren und ihren gesellschaftlichen Einrichtungen beschäfti-gen; sie leben länger, als Andere, denn die Anstrengungen der Phan-tasie entnerven weit mehr, als die des kalten Verstandes, und eintüchtiger Algebraist vermag sechs Tragiker zu begraben. Knaben, dieArithmetik lieben, werden selten Dichter oder Erfinder, aber gewißuralte Männer. Mathematiker und Physiker werden nur selten vonDummköpfen gelesen, und daher haben sie keine oder nicht so vieleFeinde, als Schöngeister oder gar Satiriker. Je mehr man die leb-

* Giftm.scher, Zauberer, Sterndeuter.