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Mütze, einen Dreckkäfer, das beste Sinnbild dieses Gottes, dennur der verachten kann, dem er nie wie ein Dämon in den Gedär-men herumgeschlagen hat, wo er sich bläht und poltert und den Aus-gang nicht finden kann. Herodot sagt uns, daß der Rebell Amasisdem Gesandten des Königs Apries keine andere Antwort gab, alsdaß er auf seinem Pferde den Schenkel hob und sagte: „Bringe dasdeinem König." Eine edle Familie schämte sich nicht, nach dieserNaturanstalt sich Pedo zu nennen, daher der Epigrammatist Nicarchvon ihr sagt: „Sie ist Herr über Leben und Tod, folglich König."
Den Alten war unser komischer Bombardierkäfer noch unbekannt,der ein noch lebendigeres Symbol dieser Naturanstalt sein kann, alsder Dreckkäfer. Die Natur gab diesem Insekt zur Vertheidigung das,was gleichfalls die Nebenmenschen von uns jagt; man bemerkt sogareinen blaulichten Dunst, wenn das kleine Thierchen kanonirt; derLaut beschämt menschliche Virtuosen dieses Faches nach Verhältnißder Größe, sowie der Floh alle AequPbristcn und Luftspringer.
Wir hatten einst in der Christenheit so viele Heilige, ja mehrals die Heiden; wie kommt es doch, daß wir keinen besondern Patrondieser Art Winde zählen, die oft so gefährlich sind, als Aeolus Windedem Aeneas? und von Winden des Sankt Blasius ist mir gar nichtsbekannt. Die Aerzte hätten dabei verloren, aber die Menge Sitz erwüßte doch, welchen Heiligen sie in ihrer Noth anzurufen habe. Soopfern die Gelehrten dem Gott der Heiden, und erhört er ihre Opfer,so entschuldigen sie sich, wie jener alte Rector gegen seine lachendenSchüler, die ihn auch noch älter machten als er war, mit FestusPompejus Worten: vsorspitus ost, gui propter ssnovtutsiu usomovors ss nsv ullum taosrs potsst orspitum. ' Habt ihr's gehört?
Gemeine Leute, die gar nicht wissen, an wen sie sich wendensollen, werden förmliche Naturalisten. Wahrlich, die Windverehrungder Alten, über die Origines spottet, scheint mir nichts weniger alsSpott zu verdienen; ein Gott des Windes war der Lebenswind unterdem Nabel. Der Wind reinigt die Luft und den Dunstkreis, und soreinigen auch die Afterwinde den Körper, und wenn sie auch nichtlaut genug ihre Verrichtung der Nase predigen, so hat mich schon oftihre leise Musik in schlaflosen Nächten ergötzt. Man weiß, wohinder Wind fährt, aber nicht woher; genug, er kommt. Sankt Gangulfkönnte allenfalls der Patron der Winde sein, der von einem Priester,
t Abgelebt (wörtlich ausgef...) ist der, welcher wegen hohen Alters sich nicht bewegen,noch einen F . . . lassen kann.