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[Elfter Band. - Zwölfter Band.]
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satirisch, daß er den zn Wien versammelten Großen anch noch eineFeldmarschallsleiche zum Besten geben könne. Lord Rüssel, der unterCarl II. enthauptet wurde, gab auf dem Blutgerüste Burnet seineUhr: „Nehmen Sie dies Andenken, das die Zeit anzeigt, ich gehe indie Ewigkeit und brauche es nicht mehr!" und Graf Görz, der aufdem Blutgerüste seinen Koch erblickte, rief: Xckisu, vuval, ihm dieHand reichend, so us manZsrai plus cks vos souxss! * So wieSokratcS mit seinen Freunden in der Todesstunde noch philosophirtc,so sprach Pitt mit Lord Cambden vom Staate und vom Vaterlande,und der große Chatham drückte sterbend dem Freunde die Hand mitden Worten: Osar Oambäeu, savs m^ oouutr^! ^ Wann werdendeutsche Staatsmänner so sterben?

Tausende der Revolutionsopfer starben heiter und fröhlich, denndie Gräuel der Revolution und das Gefängniß machten ihnen denTod willkommen, als ihren einzigen Befreier. Ein Husar von Ber-chigni zündete seine Anklageakte als Fidibus au, genoß den Ueber-rest seines Lebens mit seinem Mädchen, und sagte dem Vertheidiger:äs te äsksuäs äs INS äsksnärs, ° und der Municipal Vigne, der mitdem Advokaten Vigneron zugleich guillotinirt wurde, starb mit denWorten: ^ous ir'aures xliis ni Vixns ni Viguerou!^ scherzend wieDanton, der einem seiner Gnillotinegefährten, der ihn noch einmalumarmen wollte, sagte: „Laß das, unsere Köpfe kommen ohnehin jetztzusammen, in dem Sacke da." Kein Opfer aber starb feiger, als dieverworfene Du Barry; sie hörte nicht auf, um Gnade zu flehen unterStrömen von Thränen, schrie laut zum Volke um Mitleid und Hülfe,und noch im Augenblicke des Todes hörte mau die Worte: Uucorsnn momsnt, Aonsionr te bourrsan! ^

Königlich groß starb aber die liebenswürdige Königin MarieAntoinette, hastig erstieg sie das Blutgerüst, und da sie dabei denScharfrichter auf die Füße trat, sagte sie: sxoase^, Uonsienr, js ns1'si xas kalt expres. ^ Die geistvolle Frau hatte in ihrem Unglückzu viel Charakter gezeigt, als daß ihr Benehmen diejenige weiblicheEitelkeit gewesen sein sollte, mit der jene auf dem Bette sterbendeDame die Umstehenden um Verzeihung bat, wenn sie Gesichter schneide,und sofort starb, zufrieden mit der Antwort: „Geniren Sie sich ja

t Duval, lebe wohl; ich werde von deinen Suppen nichts mehr essen. — 2 TheurerCambden, rette mein Vaterland. — 3 Ich verbiete dir, mich zu vertheidigen. — 4 Ihrwerdet weder Weinberg (Vigne) uoch Winzer (Vigneron) mehr haben. — ö Noch einenAugenblick, Herr Scharfrichter. — 6 Entschuldigen Sie, Herr, ich habe es nicht absicht--Lich gethan.