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Drittes Kapitel.
erhielt/) Auch der Herzog von Modena und der Fürst von Mi-randvla begaben sich unter spanischen Schutz^) selbst der Papstwurde eifersüchtig über diesen glücklichen Schachzug der spanischenPolitik?) Der Herzog von Modena versprach dabei vollständigenGehorsam gegen den König, freie Passage für dessen Truppen,Kampf mit gesummter Macht gegen dessen Feinde. Er erhielt hier-für spanischen Schutz und jährlich 12,000 Scudi nebst dem Soldefür zehn Kapitäne. Aehnliches versprach und erlangte der Fürst vonMirandola, doch bekam er von Spanien jährlich nur 6000 Scudi?)Das Wichtigste aber war, daß Fuentes sich des Gebietes und be-sonders des Seehafens Finale bemächtigte. Besitzer der Markgraf-schaft Finale war die Familie Carretto. Das Ländchen umfaßte33 Dörfer, vor allem machte aber die Hauptstadt die Gewinnungder Markgrafschast den Spaniern wünschenswerth. Die Stadt Fi-nale liegt an der Riviera di Ponente, ungefähr zehn Meilen vonGenua. Die Oberstadt, von einem Kastell geschützt, zog sich roman-tisch einen Hügel hinan in Mitten einer wilden Felsschlucht undüberragte die am Meere gelagerte Unterstadt, Marina. Die Spanierbeabsichtigten schon lange, sich dieses Ortes zu bemächtigen, umerstens einen Hafen für das Herzogthum Mailand zu besitzen und zwei-tens die Republik Genua von dem französischen Gebiete zu trennen
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>> Dep. Marina Cavalli's v. 29. Okt., 12. Nov. 1601; bei Lnr. o. Leelr.,II., I. 40.
Heinrich IV. an de Fresnes, 27. Dez. 1601; Iwttr. iniss., V. 750.
Erzherzog Albert an Lerma; Unvnrrsts Oolleooion XI-II. 420.
4) Der Vertrag zwischen Fuentes und Cesar de Este von Modena ist vom31. Mai 1601, der zwischen dem ersteren und Federigo Pico v. Mirandolavom 12. Juni 1601. Beide sind abgedruckt bei v. äoss Xntonio Xbreu xLortoänno, Oolleeelon äs los 4'ratg.äos, Rsxnaäo äs I?slixe III., zurrte I.,83 k., 98 L — Nach dem Tode Federigo'd i. I. 1602 wurde die Liga zwischenSpanien und Mirandola mit dessen Bruder Alessandro am 28. Okt. 1602 er-neut; idiä. 162 II. — Die Einzelheiten über diese Verhandlungen findet manin Briefen de Fresnes' an Roönp vom 18. Nov. und an Sillery v. 30. Nov.1601; Iwttros st ainbassnäss äs itl. Vtnlipzis Onnazw äs Krösus», I.35 I. 52.