Band 
Erster Theil.
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Viertes Kapitel.

Deputirte an den englischen Hof schicken wollten, nm eine Hülfe fürdas lausende Kriegsjahr in Anspruch zu nehmen: ließ Jakob dieGeneralstaaten wissen, er wünsche von ihnen keine Deputirten zusehen, um keine Angelegenheiten von den Spaniern zu haben!')Bon einer Unterstützung der Holländer durch England war nichtmehr die Rede, um den mit Rosny abgesprochenen Vertrag küm-merte sich Jakob nicht im mindesten?) Im Gegentheile erlaubte er,im Sommer 1605, dem Erzherzoge eine Aushebung von Trup-pen in seinem Gebiete zu veranstalten, die sehr günstige Resultateergab, und versprach den spanischen Flotten, die gegen die Nieder-lande ausgeschickt würden, Schutz in seinen Häfen?)

Schon äußerte man vielseitig die Besorgniß, ein förmlichesBündniß zwischen Spanien und England erwachsen zu sehen; dieehrgeizige Königin Anna suchte ihren Gemahl in diese Richtung hin-ein zu drängen?) Einen glänzenden Beweis von der Freundschaftzwischen England und Spanien sollte die Gesandtschaft geben, welcheim Frühjahre 1605 der Großadmiral von England, Charles Ho-ward Graf von Nottingham, nach Spanien führte, um dort vondem .Könige Philipp III. den im vorigen Jahre abgeschlossenenFrieden beschwören zu lassen?)

Nottingham fand den spanischen Hof in bester Laune. Am8. April war dem Königspaare endlich ein Sohn geboren, welcherdie Namen Philipp Dominicus Victor empfing. Seine Pathenwaren der Prinz von Piemont und die Jnfantin Eugenie Jsabelle.Nottingham wohnte bereits der Tauffeierlichkeit bei, die am 29. Mai

0 U8. Buzanval an Bill-, 31. Noo. 1604, 9. Jan. 1605; Libl. Iinx.karis N8. Ir., vol. 15,953.

st Jnstr. an Beaumont vom 16. Jan. 1605; l,. m., VI. 696.st Jnstr. an Beaum. v. 10. Juni 1605; I,. m., VI. 700. — LI8. Bu-zanv. an Bill., 28. April.

st Jnstr. an Beaum. v. 27. März; L. m., VI. 380.st Instruktionen für Nottingham und den ordentlichen Gesandten SirCharles Cornwallis v. Ende Febr. 1605; IVimv. Lleru., II. 62 tk.