Band 
Zweiter Theil.
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Spaniens innere Zustände.

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zu beaufsichtigen: aber tbeils ließen sie sich hierbei von durchauspersönlichen, selbstsüchtigen Beweggründen bestimmen, theils wußtendie niedern Beamten ihre Missethaten während der schnell vorüber-gehenden Zeit der Revision geschickt zu verbergen?)

Noch schlimmer, als mit der Justiz- und Polizeivcrwaltnngsah es mit der Administration der königlichen Finanzen aus. Hierherrschte, nach dem Zeugnisse eines Bizekönigs' aus dem Jahre>607, eine förmliche Coterienwirthschaft zum Zwecke der gemein-samen Ausbeutung des königlichen Vermögens. Es war eine ste-hende Redensart, „daß man sich mit demselhen zu ernähren undBlut und Fleisch daraus zu machen habe", mit derselben Ungenirt-heit, als ob man es von den Vätern ererbt, und mit derselbenGleichgültigkeit, als ob es gegen einen Fremden geschehe?) Jeweiter die Provinzen von dem Sitze des Vizekönigthums entferntwaren, um so größer waren natürlich die Mißstände. So zumalin Ehili, wo die eingeborene Bevölkerung deshalb im Dezember>598 den (Gouverneur Martin Gareia de Lohola nebst vielenandern Spaniern ermordete und einen Aufstand begann, welcherdie Medermetzelung vieler spanischer Garnisonen zur Folge hatteund erst nach hartem Kampfe unterdrückt werden tonnte, ch Währenddessen kam es im Jahre >603 vor, daß durch ein Einverständnißmit mehreren der schlecht behandelten und fast gar nicht bezahltenspanischen Soldaten sich die Indianer von Ehili der beiden wich-tigsten Städte, Santiago und Conception bemächtigten.') Somachten die Folgen der sorg- und gewissenlosen spanischen Miß-verwaltung sich überall geltend.

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9 Das. S. 166.

9 Ausführliche Beschreibung dieses AufstaudeS i» der Rolneion quintn(p. >21 HZ der (luerrn äel Homo äo Odile ,,»r ei Unostre äo Onmpo XlonsoOourulö/! äo dinsorn; live. inoä. XdVIII,

0 Oudrern, 29. Dez. >608; 202.