Band 
Zweiter Theil.
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viertes Kapitel.

Frankreich s innere Zustände unter der Regierung Heinrich s IV.

1598 — 1610 .

Frankreich unter Heinrich IV. eine wesentlich absolute Monarchie.

— Schwäche aller dem Königthume gegenüberstehenden Gewalten. —Der König. — Marie von Medici. — Des Königs Geliebte. — DieMinister: der Kanzler,, die Staatssekretäre, Villeroy, Sully.— Jeannin.

— Die großen Rathskollegien. — Heinrich's Regierungsweise. — Grund-sätze in Bezug auf die Verwaltung. — Sicherung von Ruhe und Ord-nung. — Duellgesetze. — Vernichtung der Macht des hohen Adels. —Politische Polizei. — Sorge für die Gesundheitspflege. — Gerichts-ordnung. — Die Paulette. — Advokatenordnung. — Steuersystem. —Erleichterung des Volkes durch Heinrich IV. und Sully. — Reformenin der Steuerverwaltung. — Einnahme- und Ausgabebudget. — Zu-nehmende Tilgung der Staatsschuld. — Günstiges Resultat von Sully'sFinanzverwaltung. — Der Ackerbau; Olivier de Serres. — Preis-verhältnisse der damaligen Zeit. — Befreiung des Getreidehandels vonallen Schranken. — Austrocknung der Sümpfe. — Waldschutz. —Barbarische Jagdschutzgesetze. — Bergwerke. — Großartige Förderungder Industrie und ganz besonders der Seidenmanufaktur. — InnererHandel. — Wege- und Brückenbanten. — Flußregulirungen und Kanal-bauten; großartige Pläne des Königs. — Transportmittel; Posten. —Günstige Entwickelung des äußern Handels. — Heinrich's IV. Handels-politik. — Französische Kolcnisationsversuche; Kanada. — Völlige Neu-schöpfung der französischen Armee; Artillerie-, Ingenieur- und Jnvaliden-Wesen. — Festungen. — Marine. — Bauten. — Zustand der Archi-tektur und der bildenden Künste. — Unterrichtswcscn; die pariserUniversität. — Die Wissenschaft zur Zeit Heinrich's IV. — Aberglaube.