Band 
Zweiter Theil.
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Frankreich'» innere Zustände unter der Regierung Heinrich'» IV.

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die großen Adligen sich leisten ließen; diese Art von Steuer zuerheben hat erst Sully den Vornehmen verboten.')

Des Königs und Sully's Verdienste auf diesem Gebiete sindunbestreitbar. Sie waren bestrebst die Leiden des Volkes undzumal der Landbevölkerung, die aus vielen Gründen am härtestenvon der Taille betroffen wurde, zu lindern. Zunächst durch ab-solute Herabsetzung der Steuer. Schon 1598 wurden alle Rück-stände der Jahre 1589 bis 1595 erlassen: sie beliefen sich aufnicht weniger als 20 Mill. Livres, ein volles Jahreseinkommen?)So wurden die ärmsten Theile des Volkes von einer vorzugs-weise moralisch drückenden Last befreit — die Krone würde dochschwerlich viel von jenen Rückständen erhalten haben. Hierausließ Sully eine bedeutende Herabsetzung aller der unter demNamen 6runäs eruo zusammengefaßten Zuschläge zu der eigent-lichen Taille (also des Taillon, der Equivalents u. s. w.) eintreten.Im Jahre 1599 hatten Taille und Zuschläge zusammen 16'/« Mill.Livres (35'/« Mill. Thaler nach heutigem Geldwerthe) Nettoertragergeben 3) — die übrigen 3"/« Mill. wurden schon in den Pro-vinzen selbst zur Auszahlung von Besoldungen und zur Deckunggewisser Zinszahlungen verwendet. In den nächsten drei Jahrentrat eine Verminderung von durchschnittlich 1,400,000 Livresjährlich (bezügl. 3,033,000 Thlr.) ein?) Im Jahre 1609 endlichbeliefen Taille und Zuschläge sich zusammen auf nur 14,295,000 Livres(relativ nicht ganz 31 Mill. Thlr.) netto:") also seit zehn Jahren

') Oeor^vs kioot, llmtoire äes lÄuts OsuerLux, Paris 1872, III. 397.st Lllllx, III. 226.- 1'. Nutttuou, I. 77 s. b.st Taille 9,771,717 L.

Zu schläge 6,458,700 L.

Summa 16,230,417 L.; 8u1I^ VIII. 12 II.st Isuwbert, XV. 276.st Taille 9,849,000 L.

Zus chläge 4,446,000 L-Summa 14,295,000 L.; 8uIIx VIII. 17. 20.