Frankreich's innere Zustände unter der Regierung Heinrich's IV.
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lichsten Mittelpunkte des Exportverkehrs waren: Amiens in derPicardie, das zumeist mit den spanischen Niederlanden Handeltrieb; in der Normandie und Bretagne, die hauptsächlich mitEngland, daneben auch noch Spanien und dem Oriente °) handelten,Neuen, Havre, Dieppe und Caen, Brest, St. Malo, Vitre, Sablesd'Olonne, Nantes; in Saintonge La Nochelle, von wo Kaufleutebis nach Rußland gingen;^) in Guyenne und Langued'oc, die be-sonders mit Spanien verkehrten, Bordeaux, Bayonne, Samt Jeande Luz; in der Provence und dem Lyvnnais, deren Handelsrichtungnach Italien und dem Oriente ging, Marseille und Lyon. Indiesen Städten sammelten sich die Produkte der eigenen und derbenachbarten Provinzen an, um in das Ausland verführt zuwerden. Nach England gingen hauptsächlich die grobe Leincwandder Bretagne zur Segelverfertigung, das grobe dunkle Salz vonPoitou, die Weine der Guyenne. Aus letzterer Provinz wurdenSalz und gesalzene Fische nach Spanien geführt. Die feinenLinnen von Laval, die Luxnspapiere von Angoulome und vonClermont in der Anvergne, die Waffen, Werkzeuge und Maschinenvon Lyon, die feinen Leinen von Beauvais, die Stahlwaaren vonMoulins waren in ganz Europa beliebt. Einer der gesuchtestenfranzösischen Ausfuhrartikel war der Safran der Provence undLangued'ocs. Die Beance sandte ihr Getreide nach Spanien,das von der französischen Kornzufuhr völlig abhing. GroßeMengen von Schlachtvieh wurden von Frankreich nach Italien,besonders nach Venedig, gebracht. Das Land begann, die gün-stigen Folgen dieses lebhaften Verkehres zu empfinden. „Der„König", sagt ein Zeitgenosse, „zog das Geld der Fremden herbei
') I,. U. V. 223. 749. 754, VII. 45l.
-> Das. VII. 449.
U8. RoiuarPiss 8ur I'estat äs la IVance, lol. 57 Ii <4. — I.sttre8et Vm>)L 3 >!uIes äs b'i-e8»S8-<ÄnL^o (Pari-I >005), I. M88im. — üelar. äi^nzela Ladser (Lar. o öereti. II., I.j 84. — Du 0vs8no, Vntieiuitor,409 4. 024. — Cavsss äs I'extrs8ins olierts, nebst Note 2, bei b'ourniei-,Variete läiäoriizues et Iittsraire8, VII. 153.
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