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vielmehr sei er nur auf die betreffenden Anträge, des Papstes undBarberini's eingegangen und habe Hoffnung höchstens auf einefriedliche Mitwirkung zur allmählichen Unterwerfung der Holländerunter ein wirklich von Spanien unabhängiges Flandern gegeben.Auf die weitere kecke Bemerkung Don Pedro's: die Spanierrechneten es sich zu großer Ehre und wahrem Ruhme au, denBeherrscher Frankrcich's durch ihre Waffen zur Bekehrung zurkatholischen Kirche veranlaßt zu haben, dagegen sehe er nicht ab,welche Ehre es sein könnte, Ketzer gegen ihren Fürsten zu unter-stützen und zu fördern — antwortete der König: er wünschemindestens einen langdauernden Waffenstillstand in den Niederlanden,aber ehe er seinen Freunden, den Holländern, ungetreu werde, lasseer sich lieber den Kopf abschlagen. Nach diesen unangenehmenErörterungen suchte er nichts destowcniger dem Gespräche einefreundlichere Wendung zu geben und fragte Don Pedro, überwelche Hcirathcn zu verhandeln er beauftragt sei? Hier wäre füreinen geschickten und maßvollen Diplomaten der Anknüpfungspunktgewesen, um einzulenken und seinem Benehmen ein besseres Aus-sehen z» geben. Allein Don Pedro, gereizt durch die bittern undleidenschaftlichen Worte des Königs, gegen den die ganze Abneigungund alles Mißtrauen der Kastilianer wieder bei ihm erwacht waren,erinnerte sich zum Unglücke des Wortlautes seiner Instruktionen, inwelchen ihm vorgeschrieben war, in der Heirathsangclegenheit nichtselbst die Initiative zu ergreifen. Er antwortete also: daß erweder Auftrag noch Bollmacht habe, über Heirathen zu verhandeln;wenn man auch in Spanien die Borschläge des Papstes undBarrault's gern mit angehört habe. Das war nicht allein eineUngeschicklichkeit sondern auch eine Unwahrheit; denn wenn DonPedro auch keine förmliche Bollmacht zum Abschluß eines spanisch-französischen Bcrmählnngsvertrages besaß, so war ihm doch klärlichaufgetragen worden, auf bezügliche Anträge bereitwillig einzugehen.Der König war natürlich auf diese unerwartete Antwort DonPedro's von unwilligstem Staunen erfüllt. Wozu dann diese