Band 
Dritter Theil.
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ermähnten, neigten Villeroy, Zeannin, der Kanzler Siliert) —sämmtlich frühere Lignisten — nnd vor allen die Königin Marievon Mediei, deren Biutter ja eine Oesterreich«:«» gewesen nnd dieselbst in spanischen, Sinne erzogen war, mehr nach der katholisch-habsburgischen Seite hin. Indeß wenn die Spaltnng in demConseil Heinrich's IV. wirklich in der angegebenen Stärke bestandenhat, so war sie anf den Gang der Angelegenheiten ohne jedenEinstich, da die Minister dieseö Königs gewohnt waren, sich stetsden, Willen desselben unterzuordnen, indem er sich zumal in denäußeren Angelegenheiten immer das entscheidende Wort gewahrthatte. Und war es nicht ein Beweis dafür, daß Heinrich sich imganzen der von Snlly vertheidigten protestantenfreundlichen, anti-spanischen Politik zuneigte, wenn er gerade jetzt einen SchwagerSully's, freilich einen Katholiken, aber doch vollständig von demhugenottischen Minister abhängig — Baueelas — als seinen Bot-schafter nach Spanien sandte? st

Auch diese Macht hatte sich im Beginne der jülicher Ver-wickelungen durchaus nicht nachgiebig gezeigt; zumal nachdem derVersuch, den französischen König durch allerhand abermalige Heiraths-verhandlnngen hier in das spanisch-kaiserliche Interesse zu ziehen,gänzlich gescheitert war. Frankreich weitere Opfer zu bringen, warman in Madrid keineswegs geneigt. Der Abschluß und Inhaltdes niederländischen Vertrages schmerzte dort schon zur Genügeund brachte große Mißstimmung gegen Frankreich zu Wege, dasallerorten als der eigentliche Urheber jenes betrachtet wurde.-)Ueberall waren die spanischen Diplomaten gegen Frankreich unddessen Bundesgenossen, gegen die protestantische Erbfolge in Iülichthätig; selbst in dem entfernten Polen wandte Spanien seinenEinfluß an, um dem brandenbnrger Kurfürsten nicht nur die Be-lehnnng mit Preußen, sondern auch — durch Vermählung der

st N8. Dep. Cardmas' v. 30. Scpt.st Dcp. Cornwalliö' v. Mal; >Vmw. Ncm. III. 86.in

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