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err eicht worden. Die Chemie hat somit in der letzten Zeit eine Leistungmehr aufzuweisen in der Erforschung der Eigenschaften der elementaren^°me, derjenigen Grössen, welche sie bis jetzt als die allein beständigen
unveränderlichen Bausteine ansehen muss, aus welchen sich dieübrigen wandelbaren Stoffe zusammensetzen. Sie ist mithin ihrem Ziele’ l, u einen Schritt näher gerückt, das nach dem gegenwärtigen Stand derissenschaft in nichts Anderem gesehen werden kann, als in der Zurück-u urung der chemischen Erscheinungen auf unveränderliche Eigenschaf-ten unwandelbarer Atome.
Man kann nun freilich nicht behaupten, dass die für die Chemikerls Jetzt unzerlegbaren Körper wirklich absolut einfache Stoffe seien. Im^ e gentheil dürfte man mit hinreichendem Grunde vermuthen, dass diels her als Elemente bezeichneten Körper ihrerseits wiederum zusammen-gesetzt seien. Es können aber dahin einschlägige Betrachtungen wederau ^en Zielen der Chemie etwas ändern, die sich zunächst an das that-®ächüch Gegebene halten muss, noch würde selbst der thatsächlicheachweis des Zusammengesetztseins der jetzigen Elemente im Geringstene ohemische Atomtheorie gefährden können, die ja gerade von zusammen-g es etzten Körpern sich ihren Begriff des Atoms herleitet.
Ueberhaupt fusst die chemische Atomtheorie, wie ausreichend gezeigt^ürde, zunächst auf rein chemischen Betrachtungen, wenn sie sich auchm zweiter Linie bei Feststellung der Atomgewichte und Molekulargewichtea uf physikalische Eigenschaften der Körper stützt.
So gut wie nichts hat aber die chemische Atomtheorie mit der schonVon Leucipp und Demokrit aufgestellten atomistischen Lehre gemein,Reiche vielfach bekämpft wurde und wird, freilich mitunter in dema hne, als ob durch deren Widerlegung der heutigen Naturlehre, insbe-sondere der Chemie ein gewaltiger Stoss versetzt werde. Während näm-oh di e demokritischen Atome die unveränderlich letzten, nicht weitere i lbaren Bestaudtheile aller körperlichen Dinge sein sollen, sind die°beiuischen Atome entweder, wie die elementaren, nur ungetheilt oder,Wle diejenigen zusammengesetzter Körper, geradezu theilbar; währendforner die Qualität der demokritischen Atome bis auf Gestalt und Grösse8^ e ich aber unbekannt ist, sind die Eigenschaften der chemischen^torue verschiedener Körper ungleich aber grossentheils bekannt, EsSl ßd also demokritische und chemische Atomtheorie so grundverschieden,Wle atomistische Lehren es überhaupt nur sein können. Denjenigen,w elche mit der Atomlehre des Leucipp und Demokrit zugleich die^oiutheorie der heutigen Naturwissenschaft widerlegt zu haben wähnen,tan ü man mit Fechner zurufen: „um sie (die Hauptgründe des ato-nils .tischen Standpunkts) zu bestreiten oder nur zu beurtheilen, gilt esJ e denf a u g erst, sie zu kennen.“
Und wenn mit Recht, wie jedem Atomistiker, so auch dem Chemikerer Vorhalt gemacht werden kann, dass er seine Atome nicht einzeln auf*z uweisen vermöge, so muss es gewiss der Chemie um so höher angerech-