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Wurzelausziehungen, Gleichungen des ersten Grades mit einer Unbekannten. (Beispiele aus HofmannsSammlung von Aufgaben.) 2 St. b>, Geometrie. Repetition der Formenlehre, Planimetrie: Dreieck,Viereck, Kreis, die Sätze von der Gleichheit der Figuren. (Aufgaben aus Koppes Planimetrie). 2 St.Dr. Tobias.
7. Naturbeschreibung. Oryktognosie. Morphologische und physikalische Eigenschaften, chemischeZusammensetzung der Mineralien.^Jm S. 2 St. Preßler. Populäre A.strvnomie. Im W. 2 St.Seidemann.
8. Geographie. Deutschland . 2 St. Seidemann.
9. Geschichte. Griechische Geschichte bis zu Alexander d. Gr. Einleitend geogr. Ueberblick,Kosmogonie uno Mythologie, Cultus, Orakel, Mysterien, wichtigere Sagenkreise. 2 St. Dr. Feiler.
Die Privatlektürs der Tertianer richtete sich auf Cornel. Nepoü, Cäsar (I!. O. u. S. 6.), Eicero'ö Cato Major und(in der obern Abth. auf Zcenophons Anab. und Homers Od) An den Studirtagen wurden bestimmte Pensen allen Schülerngleichmäßig entweder aus Cäsar (U. 6.) oder aus Cornel (untere Abth), oder auö Homers Od. (obere Abth) zum Lesen auf-gegeben und vom Klassenlehrer controlirt.
Duarta.
Classenlehrer: Gymnasiallehrer Dr. Seid! er.
1. Religionslehre. 1. Katechismuslehre. Wiederholung des 1. Hauptstücks, sowie des 1. und
2. Artikels vom 2. Hanptstück. Dann ausführliche Behandlung des 3. Artikels und des 3. Hauptstücks.Wiederholung der Hauptstücke selbst, sowie Lernen und Repetiren von Sprüchen und Liedern. 2. St.2. Das Evangelium St. Matthäi, mit Weglassung einiger Capp., gelesen, erklärt und eingeprägt. 1 St.Subrector.
2. Deutsch . Grammatische Uebungen; Durchgeh» von Lesestücken aus „Lebensbilder HD;Deklamationen; Aufsätze. 3. St. Dr. Seid ler.
3. Lateinisch. Im S- Cornel. Nepvs: .Miltiades—Alcibiades. Im W. Friedemanns Cic.Chrestomathie: griech. Erzählungen. Wiederholung der Formenlehre und Einübung der Syntax nach Ellendt;Extemporalia; W. ein Scriptum. 8 St. Dr. Seidler.
4. Griechisch. Formenlehre inel. der Verba auf/ee nach Curtius (§§ 1—311)*); Uebersetzungenaus Spieß 1. Cursus, Cap. 1—16 und 2. Cursus Cap. 21—25. 6 St. Dr. Hab erricht.
5. Französisch. Plötz I, 5. Abschn. Plötz II, 1. und 2. Abschn. Pensa . 2 St. Schnabel.
6. Mathematik, n, Rechnen. Decimalbrüche (Böhmers Aufgaben) und angewendet beiAufgaben aus der geometr. Formenlehre, sowie bei den im letzten Halbjahre in Quinta vorgehabtenRechnungsarten. 2 St. d, Geometrie. Formenlehre, Aufgaben zum Einüben des Gebrauchs vonCirkel und Lineal (im S.) Planimetrie: die Sätze von der Kongruenz der Dreiecke und Anwendungderselben auf geometrische Aufgaben. 2 St. Dr. Tobias.
7. Naturbeschreibung. Im S. Hauptorgane der Pflanzen; Aufzählung der wichtigstenPflanzen nach Linnö. Im W. das Wichtigste aus der Organologie der Thiere, bes. des menschlichenKörpers; die Hauptvertreter der verschiedenen Classen und Ordnungen des Thierreichs. 2 St. Preßler.
8. Geographie. Hauptsätze der math. Geographie. Uebersicht über alle fünf Erdtheile. 2St. Schnabel.
9. Geschichte. Deutsche Geschichte von den ältesten Zeiten bis zum Ausgange des Mittelalters.2 St. Dr. Feller.
*) Die griechische Grammatik von Pros. Curtius, zunächst in Quarta und der untern Abtheilung von Tertia eingeführt,soll allmählich in allen Classen zur Anwendung kommen.