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1853: 335,748 Fl. rhein.; reine Einnahme 1852: 437,460,1853: 507,188 Fl. oder über 4^ Procent des Anlagecapitals.
39. Main-Weser-Bahn (Staatsbahn).
Geschichte. Am 2. Januar 1850 wurde die Strecke von Wabern bis Treysa, am 4. März 1850 von Treysa bis Kirchhain, am3. April 1850 von Kirchhain bis Marburg eröffnet. (Hiernach sinddie Angaben auf S. 156 zu berichtigen.)
Frequenz und Einnahme. Im Jahre 1853 wurden befördert632,245 Personen und 2,066,411 Ctr.; die Einnahme betrug909,457 Thlr., die Ausgabe 468,165 Thlr.
40. Mainz -Ludwigshafen (Privatbahn).
Länge der hessischen Strecke 6^ Meilen, wovon jedoch L Meilen(von Worms bis zur bayerischen Grenze) im Betrieb zur pfälzischen Lnd-wigsbahn geschlagen sind.
Geschichte. In der Generalversammlung am 23. April 1855wurde der Verwaltungsrath ermächtigt, die Concession zu einer Bahnvon Mainz nach Bingen und einer Zweigbahn nach der Landesgrenzebis Kreuznach zu erwerben. Nach einem am 18. September d. I. ge-faßten Beschlusse des erstem aber soll das Unternehmen sowohl auf eineBahn von Mainz nach Bingen (4 Meilen), als auf eine zweite vonMainz über Darmstadt nach Aschasfenburg (9—10 Meilen) er-weitert werden, weshalb im October d. I. eine außerordentliche General-versammlung stattfinden wird. Der Kostenanschlag für beide Bahnen be-trägt 8 Mill. Fl.
Anlagckosten bis Ende 1854: 4,605,413 Fl., wozu noch141,766 Fl. kommen werden. Gesammteinnahme bis dahin:4,593,812 Fl,—-In der Generalversammlung am 23. April 1855wurde beschlossen, eine Anleihe von 500,000 Fl. zu 4H Proccnt auf-zunehmen.
Frequenz und Einnahme 1853: 252,283 Pers., 144,210 Ctr.,82,535 Fl.; 1854: 505,757 Personen, 819,529 Ctr., 258,739 Fl.