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Beschreibung und Lage der Universitäts-Sternwarte in Christiania : Universitäts-Programm für das erste Halbjahr 1849 / von Chr. Hansteen und Carl Fearnley auf Veranstaltung des academischen Collegiums herausgegeben von Christopher Hansteen
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unterschied sowohl auf der Hin- als Rückreise bestimmt wurde, dass die Ueberfahrt mitDampfschiff in kürzerer Zeit geschah, endlich dass der Box 1259 K. einen viel regelmäs-sigeren Gang als die zwei übrigen hatte, in Betracht zieht, so glaube ich, dass man diesemResultate ein sechsdoppeltes Gewicht gegen die zwei ersteren geben kann. Man hat folg-lich für diesen Zeitunterschied zwischen der interimistischen Sternwarte in Christiania unddem runden Thurm in Kopenhagen folgende Resultate:

Gewicht

132 A.7' 18"6 1

132 A.7 17,9 1

132 A, 1255 K, 1259 K 7 21,8 6

Im Mittel.7' 20"9.

Bei dem letzten Resultate im Jahre 1827 ist doch zu bemerken, dass die Zeitbestim-mungen in Kopenhagen von Hrn. Professor Thune auf Holkens Bastion durch Culminationder Fundamentalsterne gemacht, und auf den Meridian des runden Thurms reducirt wur-den. Zufälligerweise beobachtete ich ein Mal die Culmination a Orionis , und diese gabeinen Uhrstand, der nicht unbedeutend von Thunes etliche Stunden nachher am selbigenTage gemachten Bestimmungen abwich; welches auf eine merkliche individuelle Zeitgleichungzwischen uns hinzeigte. Diese vereinzelte Beobachtung war aber unzureichend um diesenUnterschied genau zu bestimmen, und der Unterschied wurde mir später von Hrn. Prof.Thune nicht mitgetheilt.

Wenn man den Zeitunterschied der Pariser Sternwarte von dem runden Thurm inKopenhagen = 40' 58"3 annimmt, so wird folglich

Interimistische Sternwarte in Christiania ost Paris = 33' 37"4.

B. Astronomische Bestimmungen.

Etliche Sternbedeckungen, Sonnenfinsternisse und Bedeckungen von Jupiter undseinen Monden beobachtete ich, theils in der Sternwarte, theils in meiner Wohnung. Diesesind von Wurm berechnet, und die Resultate in verschiedenen Nummern der astronomischenNachrichten mitgetheilt. Die in meiner Wohnung beobachteten, welche 4"65 in Bogenoder 0"31 in Zeit westlicher als die Sternwarte lag, habe ich durch Addition von 0"31 aufden Meridian der letzteren reducirt. Das Resultat mehrer dieser Bedeckungen ist in ver-schiedenen Nummern der astr. Nachr. auf verschiedene Weise mit nicht unbedeutendenDifferenzen angegeben. In der Vermuthung, dass der Unterschied zwischen den späteren